Abschied 2012

 

Wir sagen „adieu“ 2011/12 …

 

 

Lehrerabschied 2012, Verabschiedung

Überwältigt von der Melancholie des Augenblicks erlebte das Kollegium der Gustav-
Heinemann-Schule zum Schuljahresende den Abschied von Kolleginnen und Kollegen,
die in den verdienten Ruhestand gehen oder auch  neue Wege beschreiten.

Schulleitungsmitglieder wie  Elmar Schröer und Rolf Gentges, aber auch Klassen- und
Fachlehrer/-innen wie Christel Dittrich, Rita Frings, Heino Gertz, Gisela Nettelbusch,
Heino Oertel, Sandra Reske, Barbara Stetter, Uli Stiewe, Julia Velser haben große Teile
von Schule gestaltet und sogar auch Schulgeschichte geschrieben.

Lehrerabschied 2012, Verabschiedung

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Lehrerabschied 2012, Verabschiedung

Leider konnten Ingrid Hegemann, Annegret Howard-Treese und Peter Vorderstemann
an der Feier nicht teilnehmen – auch ihnen gilt unser Dank.

Wir verabschieden aber auch Kolleg/-innen, die uns nur über einen kürzeren Zeitraum
unterstützen konnten wie Frau Castresana im Fach Spanisch, Frau Rohr in Englisch,
Herrn Schmidt in Kunst, Frau Skowronek in Darstellen und Gestalten, Frau Lupp als
Sozialpädagogin im Anerkennungsjahr.

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Und – last not least – adieu unseren ehemaligen Kolleg/-innen Rosmarie Scholz,
Georg Steinert und Heide Treese, die in großer Not immer wieder einzelne Kurse
übernommen haben.

Während die meisten angehenden Pensionäre fröhlich die Festlichkeit des Anlasses
genossen - sie waren zum Teil mit Familie anwesend - war in einigen Gesichtern
Wehmut und Trauer zu erkennen.

Schulleiterin Christa van Berend kleidete diese gemischten Gefühle in ein sprachliches
Bild, das ursprünglich von Antoine de Saint-Exupéry stammt: „Das große Bild gibt sich
nicht als Bild zu erkennen. Es ist. Oder genauer: Du befindest dich darin.“

Lehrerabschied 2012, Verabschiedung

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Lehrerabschied 2012, Verabschiedung

Christa van Berend meinte damit das Kollegium, das sich wie ein großes Mosaikbild
aus vielen kleinen Mosaiksteinchen zusammensetzt, Steinchen, die sich, der Zeit
gehorchend, wandeln und somit das Bild verändern. „Aber“, so fügte sie sichtlich
bewegt hinzu, „wird man sich in diesem neuen Bild auch Jahre später noch
wiederfinden.“ Dieser Hoffnung schlossen sich vor allem die vielen älteren Kolleg/-innen
an, die sich bereits seit einigen Jahren im Ruhestand befinden, aber zu allen festlichen
Einlässen eingeladen werden und dieser Einladung auch gerne Folge leisten.

Lehrerabschied 2012, Verabschiedung

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Lehrerabschied 2012, Verabschiedung

Einer, leider an diesem Tage verhindert, war Kurt Tinius, ehemaliger Deutsch- und
Philosophie-Lehrer. Er hatte eine sehr persönliche Mail geschickt, aus der Christa van
Berend eine Passage vorlas. Diese reflektierte die personellen Veränderungen eines
Kollegiums, dessen Bestandteil er selbst so lange gewesen war und dem er sich
zugehörig fühlt - bis zum heutigen Tag. Wenn, wie zum Schuljahresende geschehen,
so viele Kolleginnen und Kollegen, die das Schulleben aktiv und engagiert geprägt
haben, aus dem Dienst scheiden, hinterlassen sie eine Lücke, die so schnell auch nicht
zu schließen ist. Das wurde allen schmerzlich bewusst.

Lehrerabschied 2012, Verabschiedung

Wie engagiert diese scheidenden Kolleginnen und Kollegen seit eher waren, zeigte
sich im Festprogramm. Gerahmt von Beiträgen des Lehrerchors hatte der neue
stellvertretende Schulleiter Thomas Ratz gemeinsam mit dem ehemaligen Kollegen
Eike Trempler eine Déjà-vu-Fotoshow zusammen gestellt, die in musikalischer
Begleitung durch Dietmar Gaudek am Akkordeon und Thomas Ratz  an der Gitarre
präsentiert wurde. Die Fotos aus vergangenen Zeiten sorgten für viele Lacher und
Zwischenrufe, stellte man doch verblüfft fest, dass für die männlichen Kollegen der
80er Jahre beinahe „Bartpflicht“ bestand, und von manchem die Vorliebe hierzu noch
nichts an Aktualität verloren hat. Auch die weiblichen Kolleginnen waren so mancher
Modelaune gefolgt, aber auch hier hat man dem Griff  zu  Schals und Tüchern bis auf den
heutigen Tag nicht entsagen können.

Lehrerabschied 2012, Verabschiedung

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Anschließend ging’s ins Schulfoyer, wo ehemalige Physik-Lehrer den Ruhestand
wissenschaftlich angingen und Geisteswissenschaftler über die verlorene und nun neu
gewonnene Zeit sinnierten.

Hatte doch zuvor Marcus Belings Theater-AG  mit der im Festprogramm verankerten
Aufführung von „Die Zeitbanditen“ die heimlichen Gedanken aller Anwesenden inszeniert.
Zeitmangel und Hektik würden die Menschen unglücklich machen, so lautete der Tenor
des Theaterstücks, das versucht herauszufinden, weshalb Menschen keine Zeit haben
und dabei doch so viel Zeit verschwenden.

Lehrerabschied 2012, Verabschiedung

Die frischgebackenen Pensionäre verstanden die Message und wollen ab nun alle Zeit
der Welt nutzen, die ihnen zur Verfügung steht. So wurden beim abschließenden Buffet
viele Ideen für die nächste Zukunft ausgetauscht. Das Spektrum reichte von der
obligaten Weltreise über die längst fällige Dachreparatur bis hin zum wöchentlichen
Spaziergang mit der Enkeltochter.

Und so klang der Abschiedssong der „Zeitbanditen“, der da hieß „Versuch’s mal mit
Gemütlichkeit …“ noch lange nach.

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Text:    Petra Unland
Bilder:  Barbara Springer



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