Abschied 2013

 

Maat et joot …

 

Verabschiedungen 2013

Es gehört zu den fast zur Tradition gewordenen Ritualen der Gustav-Heinemann-Schule
zum Schuljahresende, langjährige Mitglieder des Kollegiums in den Ruhestand zu
verabschieden, den Referendaren/-innen die besten Wünsche für die berufliche Zukunft
auf den Weg zu geben oder neue Kollegen/-innen an der Schule zu begrüßen. Zu diesem
Anlass finden viele Ehemalige, aber auch Schüler/-innen und andere der Schule treu
Verbundene den Weg in das zu diesem Anlass festlich geschmückte ‚Kommu‘.

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Verabschiedungen 2013

So schilderte Schulleiterin Christa van Berend auch dieses Mal in bewegenden Worten,
womit sich die diesjährigen Pensionäre verdient gemacht hatten. Allesamt waren sie
Gefährten und Akteure auf dem Weg zur zertifizierten MINT-Schule (Mathematik,
Informatik, Naturwissenschaft, Technik) und haben durch ihr Wirken als Lehrer/-in auf
verschieden Weise Vorbildfunktion erlangt. Christa van Berend subsumierte das
Lehrerleben von Heike Beiderwieden, Dietmar Gaudek, Werner Intven und Manfred
Linden unter dem Motto „Das Geheimnis des Erfolgs ist die Beständigkeit des Ziels“.
Mehr als drei Jahrzehnte hatten die Kollegen/die Kollegin auf vielerlei Weise das
Schulleben und so manchen Schüler/so manche Schülerin nachhaltig geprägt.
Heike Beiderwieden habe als eine der wenigen Frauen in der Physik schon früh dem
Gender-Aspekt Rechnung getragen und sei zum Vorbild vieler Schülerinnen geworden.
Dietmar Gaudek, ein Klassenlehrer aus Leidenschaft, habe stets mit Intuition und
Sorgfalt die Berufspraktika seiner Schüler/innen begleitet und dabei stets den
gelungenen Übergang von Schule zum Beruf im Auge gehabt. Werner Intven, ein
„Vollblut-Physiker“, habe die Schule eine der umfangreichsten Physik-Sammlungen zu
verdanken, um die uns manche Schule beneide, so die Schulleiterin. Auch er habe als
Klassenlehrer Unterrichtsstandards gesetzt, auf seine ganze persönliche Weise aber
auch mithilfe neuester Unterrichtsmedien wie dem Whiteboard.


Verabschiedungen 2013

Gerührt wirkte Christa van Berend bei den Abschiedsworten für ihren ehemaligen
Abteilungsleiter Manfred Linden. Sie dankte ihm für seine Beharrlichkeit, für seinen
enormen Einsatz als Abteilungsleiter, der Schüler/-innen sowie Kollegen/-innen zu
begeistern vermochte. In Anspielung an Lindens Leidenschaft für die Rolling Stones
machte sie ihm ein Riesenkompliment: „Du hast die Schule gerockt.“
Und mehr als einmal wurden Manfred Lindens Abschiedsworte für die 10. Jahrgänge,
die da lauteten  „Maat et joot!“, zitiert.

Verabschiedungen 2013

Auch der Lehrerchor dankte Linden auf eigene Weise, indem der den ABBA-Song
„Money“ so personalisierte, dass er den Refrain „Manni, muss das schön sein als
Pensionär, keine Schule mehr!“ erhielt.

Manfred Linden, sichtlich bewegt, ergriff das Wort und dankte für die schöne Zeit in
einem Kollegium, in dem er sich immer wohl gefühlt habe. Aber, so fügte er schmunzelnd
hinzu, gäbe es auch ein Leben nach der Schule.

Dem konnten sich die anderen Pensionäre zufrieden anschließen. Nur Dietmar Gaudek,
der zum Abschied gemeinsam mit seiner Band ein paar irische Folksongs intonierte, hat
noch ein besonderes Anliegen. Er stellt sich als Zeitzeuge zur Verfügung, wenn es in
Unterrichtsreihen um die Greueltaten der Nazi-Zeit geht oder um das Leid, das die
Menschen in der ehemaligen DDR ertragen mussten.

Verabschiedungen 2013

Abgestimmt auf die in den Ruhestand entlassenen Kollegen/die Kollegin war auch das
Rahmenprogramm, das von der Lehrerband (neu verstärkt durch die Gitarren-Soli von
Sebastian Wüstefeld) sowie dem 8. Jg. „Darstellen und Gestalten“ mit seinem
„Cup-Song“ wirkungsvoll gestaltet wurde.

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Verabschiedungen 2013

Herausragend war die Darbietung des Siegerteams des SV-Wettbewerbs
„Rap gegen Rechts“. Der Preis war an ein Team von fünf Jungen und drei Mädchen
der Klasse 5.5 gegangen. Im coolen Bühnenoutfit zeigten die Jüngsten der Schule,
dass sie wissen, wo es lang geht. Ein Rap-Rhythmus selbst getrommelt, ein Text
von den Mädchen gerappt und dazu visuelle Unterstützung durch Plakate und kleine
schauspielerische Darbietungen überraschten das Kollegium.

Verabschiedungen 2013

Verabschiedungen 2013

„Du musst nicht mobben, weil sie anders sind, denn Kind ist Kind“ lautete der eingängige
Refrain. Die Fünftklässler rappten durch die gesamte Mobbing- und
Ausgrenzungsproblematik: Hautfarbe, Religion, Behinderung, egal, es gebe keinen
Grund, jemanden auszuschließen oder zu ärgern. Dass Gruppe ihren Songtext lebt,
bewies sie, indem sie sich auch während ihres Auftritts gegenseitig half und
unterstützte. Sehr beeindruckend…

Diese Geisteshaltung ist es, die die Gustav-Heinemann-Schule pflegt und fördert.
Oder um es mit Manfred Linden zu sagen: „Ich war immer stolz, Lehrer dieser Schule
gewesen zu sein. Maat et joot!

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Verabschiedungen 2013

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Verabschiedungen 2013

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Verabschiedungen 2013

Text:    Petra Unland

Bilder: Barbara Springer



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