Amon Barth 2018

Der Autor des Buches „Breit: Mein Leben als Kiffer“ liest aus seinem
Buch und spricht über sein Leben mit und ohne Cannabis.


Vom 17. bis zum 19. April 2018 las Amon Barth wieder an der Gustav-Heinemann-Schule
aus seinem Buch. Alle 9. und 10. Klassen bekamen in diesem Jahr im Rahmen des Suchtprä-
ventionskonzepts unserer Schule die Möglichkeit, Informationen aus erster Hand zu den
Themenbereichen: Lebensangst, Flucht, Sucht, Zukunftsperspektive und Glücklichsein zu
erhalten und darüber zu diskutieren.

Amon Barth 2018, Mein Leben als Kiffer - ghs

Amon begann mit der Beschreibung des ersten Joints, stellte den Kick in der Clique dar,
erzählte von seiner Orientierungslosigkeit und fuhr fort mit der Schilderung des täglichen
Konsums bis zum Ausbruch einer Psychose und seinem Endstadium in der Psychiatrie.
Mit Medikamenten und viel Geduld schaffte er es schließlich, seine Abhängigkeit zu überwinden
und zu einem Leben ohne Drogen zurückzufinden.

Der besondere Gewinn seiner Lesungen und der anschließenden Gespräche mit den
Schülerinnen und Schülern liegt darin, dass Amon ohne erhobenen Zeigefinger sein Leben,
seinen Absturz und die Konsequenzen, die er daraus gezogen hat, authentisch vermittelt.
Er sitzt ganz einfach da, erzählt, hört zu und antwortet vorwurfslos – überzeugend eben.
Beeindruckend bietet er so jedem Anwesenden die Gelegenheit, über die eigenen Süchte
und Abhängigkeiten nachzudenken. Immer wieder macht er Mut, das eigene Leben kritisch
zu hinterfragen und gegebenenfalls zu ändern.
Für unsere Schülerinnen und Schüler ein echter Gewinn. Amon hat zugesagt, im nächsten
Schuljahr für die neuen 9. Klassen wieder zu uns zu kommen und zu lesen und für Fragen
bereit zu sein. Wir freuen uns schon darauf.

 
Text:  Detlef Hammel
Bild:   Detlef Hammel

 



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