Camera Obscura

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Sonderausstellung in der CAMERA OBSCURA

Menschen des 21. Jahrhunderts.

Eine Hommage an August Sander (1876 – 1964)

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Am Sonntag, dem 7.3.2010, wurde in der Camera obscura die Sonderausstellung eröffnet „Menschen des 21. Jahrhunderts. Eine Hommage an August Sander (1876 -1964)“.

Bis zum 11. April sind Fotografien des Medienkurses (10. Jahrgang) der Gustav-Heinemann-Schule, Gesamtschule der Stadt Mülheim an der Ruhr, unter Leitung der Kunstlehrerin, Barbara Springer, zu sehen.

Ausstellung in der Camera ObscuraDie Oberbürgermeisterin, Dagmar Mühlenfeld, würdigte den Künstler August Sander und hob das Engagement der Schule, an dieser Stelle vertreten durch Frau Springer, hervor.

Diese habe sich nun wiederholt an Wechselausstellungen beteiligt, so z.B. auch zur Museumseröffnung 2006 mit dem „Blick in die Baustelle – ein Museum entsteht“.

Mit ihren SchülerInnen setzte Frau Springer über einen längeren Zeitraum die von dem Museumspädagogen Dr. Jörg Schmitz geplante Konzeption des Projektes um.

Die Ausstellung zeigt ca. 70 Fotografien von Menschen aus Mülheim und Umgebung, die im Berufs- oder Alltagsleben fotografiert wurden. Sie sind klar als Vertreter eines bestimmten Berufsstandes oder als ein eindeutiger Menschentypus zu erkennen.

Im Unterricht beschäftigten sich die SchülerInnen mit dem Werk der neusachlichen Fotografie von August Sander und setzten ihre eigenen Fotos, mehrere Jahrzehnte später entstanden, in Bezug zu seinem Werk. Hier galt es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu erarbeiten und diese in den Kontext der Zeitgeschichte zu stellen.

Mit großem Engagement suchten die SchülerInnen, oftmals auch außerhalb der Unterrichtszeit, ihre Motive in Mülheim und Umgebung.

 

Ausstellung in der Camera Obscura   Ausstellung in der Camara Obscura

Hier galt es nicht nur, die entsprechenden Menschen zu finden, sondern auch, diese, vielleicht sogar mit typischen Bewegungen, ins „rechte Licht“ zu setzen. Da musste so manche Position immer wieder verändert, manche Belichtung immer wieder neu erprobt werden. Mit nur einem einzigen Foto konnte man der Aufgabe nicht gerecht werden.

„Foto-shooting“ – so heutzutage die Fachsprache.

Die analogen Fotografien wurden von den SchülerInnen im schuleigenen Fotolabor entwickelt. Dies beinhaltete auch das Erlernen des klassischen Negativ-Positiv-Prozesses.

 Die Realisierung des Projektes wurde ermöglicht durch die großzügige finanzielle Unterstützung der Leonard-Stinnes-Siftung.

Ihr gilt unser besonderer Dank.

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Presse:

Pfeil zur Strukturierung von InhaltenWAZ: "Ein Spiegel der Zeit" - Fotoausstellung der G-H-S, 5.3.2010



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