Cannabiskonsum und seine Folgen

„Breit – mein Leben als Kiffer“

 

So lautet der Titel des Buches, das Amon Barth, ein ehemaliger Cannabiskonsument,
über die Höhen und Tiefen seines Lebens verfasst hat. Im Rahmen des internationalen
Anti-Drogentages hat er am 26.06.2014 in der Gustav-Heinemann- Schule –
dankenswerterweise unterstützt vom ginko und dem Amt für Kinder, Jugend und Schule
der Stadt Mülheim – Auszüge daraus vorgelesen.

Suchtprävention, Vortrag, Amon Barth

Der 9. Jahrgang unserer Schule hatte die Möglichkeit, die Ausführungen zu verfolgen und
mit dem Autor ins Gespräch zu kommen. Es ging besonders um die allmähliche Entwicklung
einer Abhängigkeit, die körperlichen und sozialen Folgen und um den Ausstieg aus der
Cannabissucht.

Amon Barth beschrieb Erlebnisse rund um Pubertät, Freundschaft, Sexualität,
das vermeintlich positive Gruppenerlebnis des Kiffens mit seinen Auswirkungen auf die
Clique, Familie und Schule und seinen individuellen Weg in die Abhängigkeit mit der
Endstation Psychiatrie.

„Man hätte eine Stecknadel fallen hören“, so beschrieb ein Schüler im Anschluss an die
Lesung die Atmosphäre im Raum. Die Schülerinnen und Schüler lauschten aufmerksam
und konzentriert den Ausführungen und wurden erst in der anschließenden Fragestunde
so richtig aktiv.

Amon Barth scheute sich nicht davor, selbst ganz persönliche Fragen zu beantworten und
vermittelte authentisch die Konsequenzen, die ein Leben mit Drogen nach sich ziehen kann.

Wir möchten uns an dieser Stelle für seine Offenheit und seinen Einsatz für unsere
Schülerinnen und Schüler bedanken und wünschen ihm und seiner Familie alles Gute.
Wir freuen uns darauf, Amon Barth wieder bei uns begrüßen zu können.

 

Suchtprävention, Vortrag, Amon Barth

 

Für das Präventionsteam „Die Suchtsäcke“

Text:     Detlef Hammel
Fotos:   Almedina Hasanovic



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