Darstellen und Gestalten en tour

- beim Theater an der Ruhr – Begeisterung pur

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„Wahnsinn, krass, Gänsehaut – geil: Musik, Kostüme, die Schauspielerei …“,
so nur einige Äußerungen unserer SchülerInnen.
Dass diese in der Tat  begeistert waren, zeigte allein schon die knisternde
Stille im Theatersaal.

Darstellen und Gestalten en tour 2011, Peter Pan 

Mit Leichtigkeit ließen sich die ca. 100 SchülerInnen des Wahlpflichtbereichs
Darstellen und Gestalten
der Jahrgänge 7-10 für einen Besuch des Theaterstückes
Peter Pan
gewinnen.

Schon oft hatten sie als DGlerInnen Stücke im Theater an der Ruhr besucht –
manchmal  von Jugendlichen, aber immer für Jugendliche - geschrieben, inszeniert,
gespielt.  Manches traf dabei mitten ins Herz, regte zum Nachdenken an.

Ideen zu Bühnenbild, Requisiten, Darstellung wurden aufgegriffen und diskutiert –
schließlich haben DG-SchülerInnen stets auch ihre eigenen Aufführungen im Kopf
und lernen gerne von Profis.

Theater Jugendlichen näher zu bringen, ist ein schwieriges Unterfangen. Daran
arbeitet das Theater an der Ruhr im Dialog mit Schulen seit vielen Jahren mit unzählig
vielen Ideen und einer nicht zu erschütternden Motivation und Hartnäckigkeit.

Darstellen und Gestalten en tour 2011, Peter Pan 

Als Kooperationsschule freuen wir uns über diese Gewinn bringende Zusammenarbeit.
Wir befinden uns in einem intensiven Austausch, in dem gemeinsame wie auch
gegenseitige Erwartungen und Wünsche benannt und Lösungen gefunden werden. 

So kommt es, dass so manche Aufführung inzwischen die Jugendlichen begeistert
und deren Blick auch auf Theater lenkt.

Wie auch Peter Pan.

Für SchülerInnen erst einmal sicher nicht einfach nachzuvollziehen:

Wechsel der Handlungsorte, Wechsel der Rollen, vorhandene Kostüme wechseln
oft nur ihre Funktion: Eine junge Frau verwandelt sich im Handumdrehen in eine
wilde Piratin, indem sie blitzschnell das Oberteil des Kleides auf links zieht und neu
als weitgeschnittene Hose um die Hüfte bindet – so schnell, dass sich die einzelnen
Schritte und Handgriffe kaum sehen lassen, wie eine kleine Zauberei.

Und so wechseln auch andere Rollen: vom Piraten zum Indianer, vom Indianer
wieder zu Peter Pans Freunden, der brave Ehemann zu Chefbösewicht Käpt’n Hook,
die brave, leicht unterdrückte Hausfrau zu einem Kabarett Star voller Glanz und
Glamour: Insgesamt ist es ein Genuss anzuschauen, mit welcher Freude hier nur
eine Hand voll Schauspieler ein Feuerwerk an verschiedenen Rollen präsentiert,
und dies mit völliger Hingabe.

Darstellen und Gestalten en tour 2011, Peter Pan

„Man muss nicht alles genau verstanden haben, um trotzdem vieles zu verstehen,
vielleicht auch nur das, was einem wichtig ist“, so die Aussage einer Schülerin des
7. Jahrgangs – wir finden: ein Ansatz, der persönliches Interesse mit einzelnen
Darstellungen des Stückes verbindet. Besser könnte es nicht formuliert sein. 

Auf diesem Hintergrund lässt das Stück viele Zugehensweisen und
Interpretationsmöglichkeiten offen:
Von der Kritik an bürgerlichen Moralvorstellungen über Sehnsüchte nach
Unbeschwertheit und Unverbindlichkeit bis hin zum Wunsch nach Individualität,
verbunden mit Verlässlichkeit und Verbindlichkeit. 

Wir haben uns entschieden, Peter Pan auch mit unserem DG-Kurs des 6. Jahrgangs
anzuschauen – dabei nehmen wir gerne das Angebot des Theaters an,
mit Unterstützung der Theaterpädagogin Nina Hofmann die Aufführung vor - und
auch nachzubereiten. 

Wie immer freuen wir uns auf die Zusammenarbeit …

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Text:  Marcus Beling / Ilona Feldmann

Fotos: Oliver Paul (über Theater an der Ruhr)



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