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Impressionen der Gustav-Heinemann-Gesamtschule Mülheim an der Ruhr

Deeskalationstraining

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Das Deeskalationstraining wird an unserer Schule von zwei Tainerinnen und einem
Trainer durchgeführt. Während Frau Dziobek eine Ausbildung zur Antigewalt und
Deeskalationstrainerin beim KuSa-Team (Kuhfuß, Sandvoß) absolviert hat und sich Deeskalations- und Coolnesstrainerin nennt, haben Frau Reske, Frau Krüger und Herr
Hammel ihre Ausbildung an der Gewalt Akademie Villigst in Schwerte absolviert.
Ihre Bezeichnung ist DeeskalationstrainerIn Gewalt und Rassismus.
Blank-Gif für Gestaltungszwecke DeeskalationstrainerInen-2011

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Obwohl die Ausbildungen und Bezeichnungen unterschiedlich sind, ist das Ziel der
Ausbildung das gleiche. Die Schülerinnen und Schüler sollen für Gewaltphänomene
sensibilisiert und in die Lage versetzt werden, Gewalt zu erkennen und beim
Namen zu nennen. Eigene Anteile von Gewalt werden ebenso thematisiert wie
Alternativen zur Gewalt und Möglichkeiten, in Gewaltsituationen deeskalierend
zu handeln.

Letztlich sollen Denkprozesse in Gang gesetzt werden, die Gewalt verhindern,
und alternative Handlungsweisen eingeübt werden, die zum Eingreifen in
Gewaltsituationen führen.

Für unsere Schule bedeutet das, dass wir einzelne Schülerinnen und Schüler,
aber auch ganze Klassen oder Jahrgänge mit deeskalierenden Methoden vertraut
machen. Nach mehreren Testläufen haben wir uns mit Absprache und auf Anraten
der Schulleitung dazu entschlossen, mit jeweils allen 7. Klassen eines Jahrgangs
ein Deeskalationstraining durchzuführen. Diese Altersstufe ist besonders anfällig
für körperliche und seelische Verletzungen und ist deswegen für ein
Deeskalationstraining, das sich bei uns über einen Zeitraum von 8 Doppelstunden –
und bei Bedarf mit Nachschulungen – erstreckt, hervorragend geeignet.

Natürlich sind wir uns darüber im Klaren, dass wir nur Anstöße geben und zum
Umdenken und alternativen Handeln anregen können. Wir sind jedoch der Meinung,
dass dies ein produktiver Anfang ist, um unsere Schule und vielleicht auch darüber
hinaus die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen gewaltfreier zu gestalten.

 

Text:  Detlef Hammel 
          (Koordinator Sucht- und Gewaltprävention)

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