Der 8. Jahrgang in der Projektwoche 2008

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1) Das Berufsorientierungscamp

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Drei achte Klassen der Gustav-Heinemann-Schule „lernen" Berufs- und Lebensplanung im Berufsorientierungscamp
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In einer sich rapide verändernden Arbeitswelt haben immer mehr Jugendliche berufliche Orientierungsprobleme. Die Gustav-Heinemann-Schule (GHS) möchte hier Hilfestellung anbieten. Dazu beteiligte sie sich während ihrer diesjährigen Projektwoche (22.9. - 26.9.08), die für den 8. Jahrgang unter dem Leitgedanken „Selbstfindung - Zukunftsorientierung" steht, an der Aktion „Zukunft fördern. Vertiefte Berufsorientierung gestalten". Dabei handelt es sich um ein für die Jugendlichen kostenloses gemeinsames Förderangebot der Stiftung Partner für Schule NRW, der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit und des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen. Im Rahmen eines Berufsorientierungscamps wird eine vertiefte Berufsorientierung insbesondere über die Schaffung einer Berufswahlkompetenz schon für Schülerinnen und Schüler der achten Klasse vermittelt.

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Projektwoche 2008:  Drei achte Klassen der Gustav-Heinemann-Schule „lernen“  Berufs- und Lebensplanung im Berufsorientierungscamp

Drei Tage lang - jeweils von 9.00 bis 16.00 Uhr - beschritten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8.1, 8.2 und 8.7 mit dem Klassenlehrerteam (Renate Gerecke-Schenk, Hans-Peter Appel, Brigitte Walter-Böing) neue Wege der Vorbereitung auf die Berufswahl. Ihr Lernort war nicht die vertraute Schule, sondern „das Camp". Das Camp fand an verschiedenen Orten statt: an der Sechs-Seen-Platte in Duisburg sowie in den Einrichtungen der beiden Bildungswerke „Die Kurbel" und „Ruhrwerkstatt" in Oberhausen.
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Projektwoche 2008:  Drei achte Klassen der Gustav-Heinemann-Schule „lernen“  Berufs- und Lebensplanung im Berufsorientierungscamp

Als am ersten Tag - Montag, 22.9. - ab 9.00 Uhr etwa 80 Jugendliche am Grillplatz Wildförstersee zusammenkamen, war keineswegs ein Outdoor-Massenspaß angesagt, sondern ein planvoller Erlebnisablauf. Sechs Schülergruppen durchliefen jeweils einen Parcours, auf dem an sechs Stationen Interaktionsspiele stattfanden: Prusik-/Kletter-, Niedrigseil-, Säuresee-, Spinnennetz-, „Rettet-das-Ei"- und Bachüberquerungsstation. Auf diese Weise konnten die Jugendlichen eigene Stärken und Schwächen erfahren und erkennen sowie Kreativität, Durchhaltevermögen, Teamfähigkeit, Verantwortungsgefühl und Vertrauen gegenüber Partnern entwickeln. alle Beteiligten auf eine gemeinsame Lösungsstrategie einigten. Ein erstes Feed-back erfuhr jeder Einzelne an Ort und Stelle. Gemeinsames Grillen sowie die Ermittlung des Gruppensiegers schlossen das Gemeinschaftserlebnis ab.
Schnell merkte jede Gruppe, dass eine Aufgabe nur zu lösen war, wenn sich alle Beteiligten auf eine gemeinsame Lösungsstrategie einigten. Ein erstes Feed-back erfuhr jeder Einzelne an Ort und Stelle. Gemeinsames Grillen sowie die Ermittlung des Gruppensiegers schlossen das Gemeinschaftserlebnis ab.
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Projektwoche 2008:  Drei achte Klassen der Gustav-Heinemann-Schule „lernen“  Berufs- und Lebensplanung im Berufsorientierungscamp

Am zweiten Tag wurden die Erfahrungen aus dem Erlebnisparcours in der „Kurbel" und in der „Ruhrwerkstatt" umfassend ausgewertet. Ebenfalls wurde ein Gender-Parcours durchgeführt und ausgewertet, bei dem es um das Hinterfragen vermeintlich geschlechtsspezifischer Fähigkeiten und Arbeit ging (typisch Mädchen!? typisch Junge!?).
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Projektwoche 2008:  Drei achte Klassen der Gustav-Heinemann-Schule „lernen“  Berufs- und Lebensplanung im Berufsorientierungscamp

Am dritten Projekttag lernten die Achtklässler in beiden Bildungswerk-Einrichtungen verschiedene Berufsfelder bzw. Werkbereiche kennen: Metall, Maler, Medien, Hauswirtschaft, kreatives Gestalten. Mit diesen Einblicken in ein weites berufliches Spektrum eröffnete sich für die Schülerinnen und Schüler gleichzeitig die Möglichkeit zur Selbstreflexion: Welches Berufsbild passt zu meinen Stärken, Fähigkeiten, Interessen? Ist mein momentaner Berufswunsch realistisch?
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Am vierten Tag dokumentierten die Teilnehmer des Camps in der Schule ihre Erfahrungen mit der Berufsorientierungsaktion in Bild und Text.
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Insgesamt legte das von erlebnispädagogischen Komponenten geprägte Berufsorientierungscamp für die Achtklässler der Gustav-Heinemann-Schule den Grundstein für eine erfahrungsbasierte berufliche Orientierung. Indem der Blick auf den Ausbau des vorhandenen individuellen Entwicklungspotenzials geschärft wird, stellen die Veranstaltungen ein bedeutendes Element des im Schulprogramm der GHS verankerten Konzepts Lernen individuell (LEIV) und Berufsorientierung dar.

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Für das Team
Dr. Renate Gerecke-Schenk

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Presse:

Pfeil zur Strukturierung von Inhalten Mülheimer Woche: "Lernen im Camp", 18.09.2008

Pfeil zur Strukturierung von Inhalten WAZ: Zukunftsorientierung im Berufsorientierungscamp, 25.09.2008
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2) Studienfahrt nach Hastings

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Auch in diesem Jahr waren die Englisch-Plus Kurse des 8. Jahrgangs während der Projektwoche auf einer Studienreise. Ziel der diesjährigen Fahrt war die Stadt Hastings an der Südküste Englands. Auf den Ausflügen nach London und Canterbury und während des Aufenthalts in Gastfamilien haben wir einen hautnahen Einblick in das englische Leben gewonnen. Neben Sprache, Kultur und Geschichte konnten wir bei einer Wanderung auch die malerische Landschaft der englischen Südküste erleben.

Studienfahrt Hastings 2008
Das Foto zeigt unsere Gruppe in Greenwich mit London im Hintergrund.

 

Henning Moyzio

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