Darstellen & Gestalten

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Punkt zur Strukturierung von InhaltenFachkonferenzvorsitz: Herr Beling
Punkt zur Strukturierung von InhaltenStellvertr. Fachkonferenzvorsitz: Frau Poertgen

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Pfeil zur Strukturierung von InhaltenCurriculum Darstellen & Gestalten, 6. Jahrgang
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Darstellen und Gestalten (DG)
Ein besonderes Fach mit ungewöhnlichen Inhalten


„Um sich in der Welt zu Hause zu fühlen, muss der Mensch sie nicht nur mit dem Verstand, sondern mit allen Sinnen erfassen, mit seinen Augen, seinen Ohren, seinem ganzen Körper. Er muss mit seinem Körper das, was er in seinem Gehirn denkt, ausagieren. Körper und Geist können in dieser Hinsicht sowenig wie in irgendeiner anderen Hinsicht voneinander getrennt werden."
(Fromm, Erich: Wege aus einer kranken Gesellschaft, Frankfurt 1982, S.324)

Ein solches ganzheitliches Lernen, ein Lernen mit allen Sinnen, ist das Fundament des Faches Darstellen und Gestalten.


Im Rahmen des Wahlpflichtbereichs WP/6. Jahrgang wird dieses Fach seit dem Schuljahr 2002/03 an unserer Schule angeboten.
Wie die anderen WP-Fächer ist auch dieses Fach ein Hauptfach und wird mit 2-3 Stunden pro Woche unterrichtet, genauer - mit einer Doppelstunde und, je nach Jahrgang, zusätzlich mit einer Einzelstunde.

Dabei unterscheidet sich Darstellen und Gestalten jedoch in mehreren Punkten von dem Unterricht in anderen Fächern:

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1. Darstellen und Gestalten setzt sich zusammen aus dem gesamten Bereich der Künste

Dieses Fach unterscheidet sich von anderen Fächern dadurch, dass man sich nicht nur mit den Inhalten eines einzelnen Faches beschäftigt. Hier spielen verschiedene Fächer wie Deutsch, Kunst, Musik und Sport eine Rolle, ebenso auch Bereiche aus Tanz, Theater, Film, Fotografie und Zirkus.
Man stellt Gedanken, Gefühle, Fantasien und Vorstellungen, Geschehnisse und Situationen mit verschiedenen künstlerischen Mitteln dar, z.B. durch Bewegungen, Körperhaltungen, Farben, Klänge, Töne und Texte.
Diese Schwerpunkte finden sich in den Unterrichtsinhalten der einzelnen Jahrgänge wieder (siehe Curricula).

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2. Die DG-SchülerInnen tragen eine Arbeitskleidung

Alle tragen während der DG-Stunden neutrale schwarze Kleidung - auch die LehrerInnen, wenn ihnen ein Umziehen zeitlich möglich ist.
Hier soll die private Erscheinung auf der Bühne abgelegt werden, damit in verschiedene Rollen geschlüpft werden kann. Vor allem soll die Kleidung bequem sein.
Hierzu benötigt man
1. eine lange schwarze Gymnastikhose oder eine schwarze Leggins mit langen Beinen
2. schwarze Socken, am besten Stoppersocken
3. ein einfaches schwarzes T-Shirt mit rundem oder spitzem Halsausschnitt und halbem Arm, locker sitzend, auf keinen Fall bauchfrei.
Alle Kleidungsstücke sind neutral, das heißt: ohne große Logos,
Markenzeichen und Muster.

Auch muss sowohl um die Neutralität zu wahren als auch um die Sicherheitsbestimmungen einzuhalten sämtlicher Schmuck abgelegt werden.

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3. Die SchülerInnen arbeiten hauptsächlich in Partner- oder Teamarbeit

Über den langen Zeitraum von fünf Jahren lernen die SchülerInnen, ihre unterschiedlichen Begabungen, Temperamente, Wissensschwerpunkte, Vorstellungen und Interessen auf ein gemeinsames Ziel hin, das Gruppenziel, auszurichten.
Keine einfache Sache, denn hierbei wird die ganze Person eingebracht mit all ihren Schwächen und Stärken.
Das heißt, die SchülerInnen müssen Ideen vortragen, verteidigen, zurücknehmen, sich mit sich selbst und anderen auseinandersetzen. Man lernt die Arbeit anderer zu würdigen, zu kritisieren, ohne zu verletzen, Kritik anzunehmen und mit ihr umzugehen, man lernt zu geben und zu nehmen

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4. Die Doppelstunde ist mit zwei Lehrpersonen besetzt

Ein/e Lehrer/in ist die Hauptbezugsperson und begleitet die SchülerInnen über die gesamte Zeit von fünf Jahren. Dabei verfolgt sie/er über den gesamten Zeitraum den Entwicklungspozess jeder einzelnen Schülerin/jedes einzelnen Schülers, den der verschiedenen immer wieder wechselnden Kleingruppen sowie den der gesamten Gruppe.
In der Regel handelt es sich hier um eine Lehrperson, die für die Begleitung solcher Prozesse über viel Erfahrung verfügt oder besonders ausgebildet ist (an der GHS stehen zurzeit Lehrkräfte aus den Bereichen der Gestaltpädagogik, der Theaterpädagogik und der Tanztherapie zur Verfügung).

Die zweite Lehrperson ist die/der entsprechende FachlehrerIn (Deutsch, Kunst, Musik, Sport...), abhängig von dem jeweiligen fachspezifischen Schwerpunkt des Curriculums.

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5. Es finden verschiedene Vorführungen statt

Darstellen und Gestalten veranstaltet im 2. Halbjahr stets eine Präsentation, eine Vorführung vor Publikum, und zwar mit den DG-SchülerInnen aller Jahrgänge. Das können mitunter an die 120 SchülerInnen sein, die vor ca. 300 Personen ihre Unterrichtsergebnisse vorstellen.
Eine solche Vorführung ist nicht zu verwechseln mit der unserer Theater-Arbeitsgemeinschaft.
DG inszeniert kein geschlossenens Theaterstück oder Musical, sondern entwickelt und arrangiert einzelne Sequenzen.
Hierbei kann es sich um Präsentationen von Texten oder kleinerer Geschehnisse handeln, von Tänzen, Musikstücken oder auch von künstlerischen Arbeiten.
Des Weiteren nehmen einige Gruppen an den Schultheatertagen gegen Ende des Schuljahres teil. Hier wird die Chance genutzt, auf der Bühne des Theaters an der Ruhr und mit professioneller Unterstützung aufzutreten.
Ebenso wirken einzelne DG-Gruppen mit an der Verabschiedungsfeiern des 10. sowie des 13. Jahrgangs, zuweilen auch an der Veranstaltung zur Verabschiedung von Lehrerinnen und Lehrern.

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6. Der Unterricht findet nicht nur in der Schule statt

Natürlich orientiert man sich deshalb an Profis. Man besucht geeignete Theateraufführungen - auch abends oder außerhalb der üblichen Unterrichtszeiten. Dabei schaut man sogar hinter die Kulissen, möglichst von verschiedenen Theatern - denn die sind recht unterschiedlich, nicht nur, was die Größe angeht.

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7. Wir arbeiten in enger Kooperation mit dem Theater an der Ruhr

Seit mehreren Jahren besteht eine Kooperation unserer Schule mit dem Theater an der Ruhr.
Dies bedeutet, dass SchülerInnen unserer Schule verstärkt geeignete, z.T. auch eigens auf bestimmte Altersgruppen ausgerichtete Stücke besuchen und diese mit den TheaterpägagogInnen und SchauspielerInnen des Theaters vor- und nachbesprechen können.
Auch die Verfolgung eines Stücks - von der Idee, über die Proben bis zur Inszenierung wird ermöglicht.
Dabei können SchülerInnen an vom Theater entwickelten Spielwerkstätten teilnehmen und eigene Bühnenfähigkeiten erproben.
Darüber hinaus bietet das Theater an der Ruhr interessierten SchülerInnen die Teilnahme an Theaterprojekten an. Ebenso besteht am Theater die Möglichkeit, dort ein Praktikum zu absolvieren.

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8. Die Hausaufgaben können verschiedenartig sein

Fachbegriffe werden in einem Begriffslexikon festgehalten, sodass man sie jederzeit nachschlagen kann.

Es geht aber auch z.B. um
- Entwurf eines Story-Boards
- Auswendiglernen von kleineren Rollen
- Einstudieren eines Bewegungsablaufes
- Erprobung von Mimik und Gestik vor dem Spiegel
- Körper- und Sprechübungen
- Fertigen von Kostümen
- Gestaltung von Einladungskarten oder Plakaten
-...

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9. Die Leistungsbewertung setzt sich aus vielen Teilbereichen zusammen:

In Darstellen und Gestalten geht es um den ganzen Menschen.
(Die Kriterien der Leistungsbewertung sowie die weiteren Informationen des Faches werden zu Beginn des Schuljahres den neuen SchülerInnen des 6. Jahrgangs und deren Eltern zur Kenntnisnahme ausgehändigt.)

Da in Darstellen und Gestalten weit mehr Kompetenzen angesprochen werden und zum Tragen kommen als in vielen anderen Fächern, muss sich die Note aus vielen verschiedenen Komponenten zusammensetzen.
Wie in anderen Fächern werden auch hier die Klassenarbeiten, die Führung der Mappe und das Engagement im Unterricht zugrunde gelegt. Natürlich geht es auch hier um abfragbares Wissen.
Des Weiteren dienen als Beurteilungsgrundlage die Ausführungen im körper-, wort-. musik-. bildsprachlichen Bereich sowie die Fähigkeit, sich ernsthaft und überzeugend auf der Bühne zu präsentieren.
Ebenso werden die eingebrachten Ideen berücksichtigt. Hier sind aber nicht nur die Quantität und die Qualität der Ideen wichtig.
Wichtig ist auch zum einen, wie diese vermittelt werden und zum anderen, wie ein Schüler/eine Schülerin in der Lage und bereit ist, eigene Ideen in die Vorstellungen der anderen Gruppenmitglieder zu integrieren, d.h. auch diese evtl. zu verändern und anzupassen.
Da geht es also auch um die Zusammenarbeit mit anderen, um die Rücksichtnahme aufeinander, um Offenheit und Toleranz und um den Umgang mit Kritik.
Ebenso wird die Bereitschaft angesprochen, sich auf Neues, Fremdes einzulassen und sich bisher Unbekanntem zu nähern. Das kann auch bedeuten, bereit zu sein, zusätzliche Zeit für Proben oder für Theaterbesuche zu investieren, weil einfach die Lust und das Interesse an der Arbeit und dem gemeinsamen Produkt vorhanden sind.
Auch werden bei der Notengebung das Durchhaltevermögen und die Ausdauer berücksichtigt - denn: soll eine Präsentation gelingen, muss man üben, üben, üben...

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