Drachenbootrennen 2010

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Gustav Ganz, oder das zweite „WIR“-Gefühl
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Drachenbootrennen 2010
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Die neuen Fünftklässler hatten ihre erste Stunde noch nicht hinter sich, da hatten sich schon einige ihrer Eltern bereit erklärt mit zu paddeln.

Genauso schnell ging es weiter, die Trainingseinheiten verliefen vielversprechend. Dass wir unseren dritten Platz wiederholen könnten, war unwahrscheinlich, da wir „aufgestiegen“ waren.

Um die Schule einheitlich vertreten zu können, hatte uns Herr Spaan im Vorfeld Shirts mit dem neuem Schullogo zugesagt. Wir möchten uns alle noch einmal herzlich dafür bedanken. Leider wurden diese nicht rechtzeitig geliefert, sodass wir unifarbene Shirts bekamen, die ein Mitfahrer kurzfristig mit den Logos versah.

Drachenbootrennen 2010

Dann war er auch schon da, der Rennsonntag. Wir haben unseren Pavillon gefunden, er stand wieder direkt neben „unseren“ Lehrern und Schülern. Regenwolken hingen tief über der Ruhr, aber noch traute sich kein Tropfen zu fallen. Nach dem letzten verbalen „warm up“ stiegen wir - das sind Martina, unsere Chefin, Peter, Vivien, Bastian, Dominik, Petra, Angelika, Roland, Hüsso, Ralf, Gudrun, Carsten, Jürgen, Jörg, Sabine, Thomas, Carina, Tabea, Ingo, Jan, Dustin und Kurt - hoch motiviert, mit dem Willen zu siegen, um kurz nach Neun ins Boot fürs erste Rennen. Die erste Bahn war unsere, sie sollte schwieriger sein als die anderen, weil sie direkt am Ufer liegt, aber das störte uns nicht. Mit dem Startschuss trieben wir das Boot Richtung Ziel, lagen gut, lieferten uns ein Kopf an Kopf Rennen und der Wunsch nach mehr kam auf … doch dann passierte es, wir kamen aus dem Takt und mussten zwei Boote ziehen lassen.

Drachenbootrennen 2010

Ein bisschen traurig stiegen wir aus dem Boot und stärkten uns erst einmal bei einem zweiten Frühstück. Schnell war der Knackpunkt gefunden: Das WIR im Boot war verloren gegangen. Die Lust auf mehr war aber ungebrochen. Eine neue Strategie war gefunden, und wir fieberten dem nächsten Rennen entgegen. Um kurz nach Zwölf war es dann soweit. Wir waren bereit und Petrus auch. Während wir zum Start paddelten, öffnete er seine Pforten. Aber was soll´s - von unten werden wir sowieso nass, dann stört das bisschen von oben auch nicht. Bahn drei, alle warten schon, wir sind wieder mal die letzten, sollten es aber nicht bleiben. Nachdem die Boote ausgerichtet waren, ging es wieder mit „are you ready“,“ „attention“, „go“ los. Unsere Blicke blieben diesmal in unserem Boot, das „Wir“-Gefühl blieb das ganze Rennen über, wir trieben das Boot gen Ziel, Kopf an Kopf mit den anderen Booten. Es wurde ein guter Lauf, wir verbesserten unsere Zeit um 3 Sekunden, stiegen zufrieden aus und freuten uns auf den mitgebrachten Kuchen und Sekt. Zwei Zehntel lagen wir im Ziel auseinander. O.k., einen Pokal gab es diesmal nicht, es wurde Platz 13, aber wir haben unser WIR wiedergefunden. Wir freuen uns aufs nächste Jahr, auf die nächsten knapp zweieinhalb Minuten Rennen im Vorlauf und hoffen schon jetzt auf den heiß ersehnten Finallauf.

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Roland Weber



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