Geballte Referent(inn)en-Power für unseren 12. Jahrgang

oder „Wie stelle ich mir meine Zeit nach dem Abitur vor?“

 

Berufsberatung 12.Jg. Vera Laufer-Joußen

Frau Lohrasbi, Frau Heydrich-Schmitz, Herr Merkel und Herr Matzkat sind zwei Damen
und zwei Herren Arbeitsberater von der Agentur für Arbeit Oberhausen.
Gern erörterten sie am 3. Juli kurz vor den Sommerferien bei brütender Hitze in vier
parallelen Doppelstunden und zwei Durchgängen dem gesamten 12. Jahrgang die obige
Frage. Auf dem Vortragsprogramm standen zum Beispiel: Vorab-Infos zu Studium /
dualem Studium, zu Studienvoraussetzungen, Auslandsaufenthalten, bestimmten
Ausbildungszweigen, Finanzierungsmöglichkeiten, Einstellungschancen, Linklisten und
und und...

Berufsberatung 12.Jg. Vera Laufer-Joußen

Herr Matzkat stellte den Schüler(inne)n ein Denkmodell vor, das er mit Schüler(inne)n
einer anderen Schule gegen Ende eines solche Vortrages entworfen hatte: Die
Schüler(innen) hatten seinerzeit die Frage „Wie stelle ich mir meine Zeit nach dem
Abitur vor?“ mit Vorschlägen wie „freiwilliges soziales Jahr, ein Jahr Work& Travel,
Studieren im Ausland, ein Praktikum“ beantwortet. Unsere Schüler(innen) erörterten
sämtliche Vorteile aber auch Stolpersteine dieser Modelle, aber es folgte auch der
Grundsatz-Tipp vom Experten für eine möglichst nachhaltige Entscheidung: „Ich muss
wissen: was will ich, was kann ich?“

Berufsberatung 12.Jg. Vera Laufer-Joußen

Das (fachliche) „Können“ überhaupt, die Noten als Eintrittskarte für bestimmte
Studienfächer, dies stand ebenfalls im Zentrum der Vorträge: „60% der Studienplätze
werden in einem hochschuleigenen Auswahlverfahren vergeben…“, dann die Länge
der Wartezeiten bei der Zulassung für bestimmte Studienfächer…manch einer jungen
Zuhörerin/einem jungen Zuhörer rauchte der Kopf…Vielleicht doch lieber ein „Duales
Studium“ oder eine Ausbildung? Weiter ging’s mit der Frage, wie erkenne ich eigentlich
die für mich geeignete Hochschule jenseits von Hochschulrankings? Hier riet zum Beispiel
Frau Lohrasbi in ihrem Vortrag zu Gesichtspunkten wie Größe der Hochschule, Inhalte,
Betreuung der Studierenden oder Fächerstruktur.

Das Informieren im Vorfeld als wichtiger Schlüssel zur Berufsplanung wurde von Herrn
Merkel hervorgehoben…In diesem Kontext wissen unsere Schüler(innen) nun, dass
eine Bewerbung bei der „Stadt“ das Gleiche ist wie bei der „Kommunalbehörde“.
Sich auch bestimmte Arbeitsbedingungen und „Begleiterscheinungen“ immer wieder
vor Augen zu führen und sie mit eigenen Befähigungen abzugleichen, bevor man sich
auf eine Ausbildung einlässt, hält Frau Heydrich-Schmitz für unabdingbar.
Als Beispiel führte sie den Gesundheits-und Pflegebereich auf: Helfen wollen kollidiere
leider oft mit der mangelnden Fähigkeit zu helfen und auch Unangenehmes, Trauriges
zu akzeptieren.

Sie gaben viele hilfreiche Linktipps, die vier Referent(inn)en, auch zu Berufsfeldtests;
schließlich boten sie nachträglich individuelle Beratungsstunden an. Zu diesen konnte
man sich direkt anmelden. Nach ca. dreieinhalb Zeitstunden verließen die Schüler(innen)
vier aufgeheizte Klassenräume mit…immer noch rauchenden (?) Köpfen.

Berufsberatung 12.Jg. Vera Laufer-Joußen

Für Frau Lohrasbi und Herrn Matzkat vom Referent(inn)en-Team war jedoch noch
nicht Schluss, denn nach den Vorträgen waren sie bei Frau van Berend, unserer
Schulleiterin, zur wiederholten Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen der
Agentur für Arbeit und unserer Schule eingeladen. Diese Vereinbarung setzt an unserer
Schule solche wichtigen Möglichkeiten zur individuellen Berufs- und Lebensplanung um.
Hierzu gehören auch Elterninfoabende und Seminare oder Projekte, die der
Berufsfindung der Schüler(innen) dienen. Die Berufsfindungsangebote, die im Bereich
S II innerhalb der letzten drei Jahre wesentlich aufgestockt wurden (z.B. Berufsinfotage,
Unterrichtsgänge zu wichtigen Wissenschaftsausstellungen oder die Besuche der
zentralen Studientage NRW), sind in diesem Fall darauf ausgerichtet, den Schüler(innen)
rechtzeitig durch die Beratungen und Aktionen seitens der Agentur der Arbeit den
Zugang zu Ausbildung und Studium zu erleichtern.

Auf eine erneute erfolgreiche Kooperation und den Referent(inn)en eine schöne Sommerzeit!

 

Text: Vera Laufer-Joußen
Fotos: Barbara Springer

 



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