"Gender-Tage" an der Gustav-Heinemann-Schule

vom 17.bis 21. Oktober

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Berufsorientierung steht im Zeichen der Gleichstellung

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Was ist eigentlich ein typischer Frauenberuf? Oder anders gefragt:
Was ist eigentlich ein typischer Männerberuf?

Die Antworten auf beide Fragen sind schwierig und oft von Vorurteilen
oder falschen Vorstellungen motiviert.

Deshalb fordert die Gustav-Heinemann-Schule (GHS) ihren 9. Jahrgang
auf, eine ganze Woche lang scheinbar spezifische Berufsfelder zu erforschen
oder sogar praktisch zu erfahren. „Gender-Tage“ heißt die Veranstaltung,
die von Montag, 17. Oktober, bis Freitag, 21. Oktober, in und an der Schule
stattfindet. 

„Gender“ (engl: gender = soziales Geschlecht) will die Identität und das
Bewusstsein um die Geschlechterrollen in Einklang bringen, mit dem Ziel,
die Gleichstellung zwischen Mann und Frau zu fördern und umzusetzen.
Inspiriert durch die erfolgreiche Berufsorientierung am „Girls’ Day“ und
dem neu veranstalteten „Boys’ Day“ ersannen die GHS-LehrerInnen ein
neues Konzept.

„Vor allem die Jungen müssen im Hinblick auf ihr Rollenverständnis noch
entscheidender sensibilisiert und für die in ihren Augen ‚untypischen’ Berufe
motiviert werden“, stellen Vera Laufer-Joußen, Volker Smit und

Johannes Böing (alle für den Bereich der Berufsorientierung und damit
verbunden dem der Mädchen-Jungen-Förderung verantwortlich) eines der
Ziele dar. Das zweigleisig geplante Programm soll den Jungen und
gleichzeitig den Mädchen die Chance bieten, ihre Rollenerwartungen zu
überdenken, ein neues Rollenverständnis zu entwickeln, um so zu einer
beruflichen Orientierung zu finden.

Dazu wird die GHS von Profis wie der FUMA-Fachstelle Gender NRW sowie
von der Agentur für Arbeit unterstützt. Selbstverständlich nutzen auch hiesige
Unternehmen und Institutionen die Möglichkeit, interessierte MitarbeiterInnen
von Morgen zu gewinnen: Deutsche Bahn Netz AG, Evonik Industries AG,
Stadtsparkasse Mülheim, Polizei Essen, Repräsentanten einzelner Handwerksberufe

zeigen typisch untypische Berufe für Mädchen und Jungen. Oder wer soll künftig
im Chemielabor, im Bahnstellwerk, im Kommissariat oder in der Kreditabteilung
eines Geldinstituts arbeiten?

Die „Gender-Tage“ starten am Montag, wenn zunächst die KlassenlehrerInnen
des 9. Jahrgangs geschult und qualifiziert werden, so dass sie mit ihren
SchülerInnen anschließend gezielt einen Gender-Parcours absolvieren können.

Danach lernen die SchülerInnen das Spektrum unterschiedlicher Ausbildungs-
berufe praxisnah kennen. Die Bahn simuliert das Programmieren von Weichen
in einem Stellwerk, die Sparkasse bietet Rollenspiele an und führt klassische
Arbeitsvorgänge durch und die Polizei lässt die SchülerInnen über Mädchen im
Berufsbild der Polizei reflektieren.

(Pfeil zur Strukturierung von InhaltenDas genaue Programm entnehmen Sie bitte der Anlage!) 

Selbstverständlich hoffen alle Beteiligten, dass sich aus diesen Kontakten
auch mögliche Bewerbungen oder Perspektiven für die berufliche Zukunft der
GHS-SchülerInnen ergeben werden.

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Text:     Petra Unland



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