Die Gustav-Heinemann-Schule führt mit ihren Partnerschulen regelmäßig internationale Projekte durch, bei denen Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Ländern gemeinsam an einem Thema arbeiten. Einige dieser Projekte dauern nur einige Tage, bei anderen ist die Zusammenarbeit auf mehrere Jahre angelegt. Meist treffen sich die Beteiligten in Mülheim oder in einem der anderen Länder; daneben läuft der Kontakt per E-Mail. Häufig werden die Projekte durch das Programm "Lebenslanges Lernen" der Europäischen Union finanziell gefördert.
| "Gemeinden im Wandel - die Wirkung der Industrialisierung auf die Heimatgemeinden" war ein Projekt mit Partnern in Großbritannien, Finnland und Spanien, das von 1999 bis 2002 lief. |
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| Von 2004 bis 2007 waren wir die koordinierende Schule bei einem weiteren Projekt der Europäischen Union, "Migration und europäische Kultur", bei dem Schulen in Großbritannien, Polen, der Slowakei, Ungarn, Zypern und Spanien mitmachten. |
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Von 2008 bis 2010 nahmen wir an "Traditionen, Werte und junge Leute in Europa" teil, einem weiteren von Brüssel geförderten Projekt, bei dem es um die Frage ging, wie weit sich Jugendliche in verschiedenen Ländern Europas heute noch an Traditionen und Werte der älteren Generationen gebunden fühlen. Die teilnehmenden Schulen – es waren Partner aus Großbritannien, Polen, der Slowakei, Italien, Spanien und Deutschland – hatten mehrheitlich auch schon bei "Migration und europäische Kultur" mitgemacht; wir bauten hier also auf den bestehenden Kontakten auf. Der erste Workshop in diesem Projekt fand im Februar 2009 an unserer Schule statt; weitere Treffen der beteiligten Schülerinnen und Schüler gab es im November 2009 in Ibi (bei Alicante in Südspanien) und Anfang März 2010 in Darlington (GB). Abgeschlossen wurde das Projekt mit einer Zusammenkunft der beteiligten Lehrerinnen und Lehrer in Detva (Slowakei) im Juni 2010. Die Ergebnisse des Projekts sind im Internet auf einer eigenen Projektwebsite zu sehen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Workshops (hier von Darlington) erhielten für ihre Bemühungen das europass-Zertifikat der EU.
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2011 bis 2013 koordinieren wir ein neues Projekt, das den Titel "What Relationships Mean in Our Lives" trägt. Es geht um verschiedene Arten von Beziehungen und wie sie unser Leben beeinflussen: in der Familie, in Freundschaften, Cliquen, Klassen und Vereinen, aber auch in Online-Netzwerken wie Facebook. An dem Projekt arbeiten 6 europäische Schulen mit uns zusammen arbeiten: aus Großbritannien, Dänemark, Polen, Rumänien, der Türkei und Spanien. Wir beziehen verschiedene Klassen und Kurse unserer Schule in die Arbeit ein. Finanziert wird das Projekt, das im September 2011 startet, von der Europäischen Union im Rahmen ihres Comenius-Programms für lebenslanges Lernen.
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Die Gustav-Heinemann-Schule entsendet auch regelmäßig eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern zu den internationalen Workshops, die das Netzwerk "Netzwerk europaorientierter Schulen" (NEOS) alle ein bis zwei Jahre in verschiedenen europäischen Ländern durchführt. Der Höhepunkt in der langen Liste der NEOS-Workshops war das Theaterprojekt "Borders and Bridges", bei dem auf zwei großen Treffen im Frühjahr 2010 in Essen Schülerinnen und Schüler von 17 Schulen aus 8 Ländern gemeinsam eine Performance zu unseren großen Wünschen und Sehnsüchten erarbeiteten und sie am 25. März 2010 im Theater Oberhausen dem Publikum präsentierten. 2011 bis 2013 führt NEOS ein weiteres Projekt durch, das den Namen "European Youth Network" trägt. Die Schülerinnen und Schüler der beteiligten Schulen werden eine Art Online-Magazin entwickeln, zu dem jede Schule Beiträge liefert. Auch hier werden Schülerinnen und Schüler der GHS mitarbeiten und voraussichtlich an Workshops teilnehmen.
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