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Impressionen der Gustav-Heinemann-Gesamtschule Mülheim an der Ruhr

Jugendstadtrat 2018


Antonia Bock -Jan Drenk - Klara aus der Fünten - Hanna Hartmann - Moritz Kösters


Fünf starke Persönlichkeiten - auf dem Weg in die Politik

 

Jugendstadtrat 2018 - ghs

Die fünf frisch in den Jugendstadtrat gewählten Schüler/-innen unserer Schule gaben im
9er LEIV-Kurs Journalistische Texte ein erstes Interview.
Die Gustav-Heinemann-Schule stellt die größte Gruppe in diesem Gremium, dem Repräsentanten
aller Schulformen angehören und das sich für junge Menschen in Mülheim einsetzen möchte, dar. Das neugierige Presseteam unserer Schule wollte vor allem wissen, warum die Jugendlichen sich
für Politik interessieren und was sie vorhaben.

Klara aus der Fünten (16) aus der 11.5. wurde mit den meisten Stimmen unserer Schule
gewählt. Da sie sich sehr für Politik interessiert und in der Zukunft auch Politik oder Lehramt
studieren möchte, entschloss sie sich, dem Jugendstadtrat beizutreten. Klara hat bereits
rhetorische Kenntnisse mit „Jugend debattiert“ gesammelt und kann deshalb gut die Meinung
der Jugend vertreten. Sie reitet und gerne spielt Klavier. Klara will sich mit Vertretern der Ruhrbahn
treffen und das Problem von Ausfällen bei Bus und Bahn vorstellen. Im Interview sagte sie:
„Wenn ich eine Idee im Kopf habe, möchte ich diese nicht nur halb umsetzen, sondern mit voller
Kraft und 100% dahinterstehen.“

Hannah Hartmann (16), ebenfalls im 11. Jahrgang, erhofft sich, dass sie in Mülheim im Bereich
Kultur etwas verändern kann. Ein Bekannter hatte sie auf die Idee gebracht, erst an einer
Schulung und dann an der Wahl teilzunehmen.
Hannah setzt sich dafür ein, dass es einen Bereich an der Ruhr nur für Jugendliche gibt,
oder dass man wieder in der Ruhr schwimmen dürfte. „Ich fände es schön finden, wenn es mehr
Partys für unter 18jährige geben würde“, sagt sie und findet allgemeine Zustimmung beim
Presseteam. Hannah ist übrigens auch beim Jugendparlament aktiv und nahm zuletzt an einem
Austausch mit EU-Jugendlichen teil, bei dem es galt, die Chancengleichheit junger Menschen in
den EU-Staaten zu prüfen.

Jugendstadtrat 2018 - ghs


Moritz Kösters (15) besucht zurzeit die 10.Klasse. Bei ihm war es ein Kumpel, der ihm vom Jugendstadtrat erzählt hatte. Schon vorher war er sehr an Politik und an seiner Stadt interessiert und er möchte die Möglichkeit nutzen mitbestimmen zu dürfen, damit vorhandene Probleme
beseitigt werden können. Ein paar der Bereiche, mit denen er sich die kommende Wahlperiode
beschäftigen möchte, sind Sport, Schule und der soziale Jugendbereich. Er selbst ist auch in
verschiedenen Sportbereichen aktiv. Daher weiß er viel über die aktuelle Lage von Sportstätten
und ist sich der Probleme bestens bewusst. „Ich freue mich auf das kommende Jahr und auf
viele Lösungen, die der Stadt in Zukunft helfen werden“, meint Moritz.

Antonia Bock, (18) aus der Q1, wurde durch den Besuch des ehemaligen Vorsitzenden an
unserer Schule auf den Jugendstadtrat aufmerksam. Sie hat großes Interesse daran, die Politik
genauer kennenzulernen und sich für die Umwelt, die Schulen und die Öffentlichen Verkehrsmittel
in Mülheim einzusetzen. Antonia erklärt: „Es nervt mich, dass Kooperation zwischen Stadt und
Schule immer sehr lange dauert und sich dadurch die Verbesserungen der Schulen verzögern.“
Ihr Slogan ist: „Ich hab Bock auf Politik. Für euch und dass damit eure Wünsche gehört werden.“

Ebenfalls in die Q1 geht Jan Drenk (17). Sein politischer Weg soll mit dem Jugendstadtrat beginnen, auch wenn dieser keine Gesetze erlassen könne. Aber die Probleme der Jugendlichen
würden thematisiert und es würde dafür gesorgt, dass diese behoben werden. „Mit unserem
Budget könnten wir Konzerte organisieren und die Ruhr-Games fördern“, so Jan.
Die Schwerpunkte seines Engagements liegen in der Freizeit und auch bei den Öffentlichen
Verkehrsmitteln. Jan macht in seiner Freizeit gerne Sport (Kanupolo) und trifft sich mit Freunden.

Treffen werden sich auch die Mitglieder des Jugendstadtrates. Für sie gibt es viele Aktivitäten zum Kennenlernen, bevor im Mai der Sitzungsturnus beginnt. Zur Verfügung steht ein Budget von
6000 bis 9000 Euro. „Und Oberbürgermeister Ulrich Scholten hilft uns“, bestätigen die GHS’ler
zuversichtlich. Mit diesen Möglichkeiten könnten sie ihre Ziele, wie z.B. mehr Freizeitmöglichkeiten
für Jugendliche und eine bessere Bus- und Bahnverbindung mit weniger Ausfällen, umsetzen.


Text: LEIV 9 Presseteam unter der Leitung von Petra Unland:
Laura Goysens, Jenny Teich, Hannah Kreisel, Vivian Bergmann, Jaimy Bartholomeus, Jan Feiertag, Lara Sommerfelt, Alina Wilhelmi,  Cansu Durgan, Theresa Illigen, Rieke Rekos und Emely Kurz

 



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