Neues Material für die "RoboHeinis"

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Die innovative AG findet in Mülheim einen Sponsor

Robo-AG 2011

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"Oh, ich muss den Touchsensor noch programmieren!"  Sebastians Lego-Konstruktion
kollidiert mit der Wand. Am Nachbartisch feuert das futuristisch anmutende Katapult
von Marcel, Jan-Eric und Justin kleine Lego-Pfeile durch den Raum. In der Robotik-
Arbeitsgemeinschaft (AG) namens Roberta sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Seit Beginn des Schuljahres werkelt die AG für den 5. bis 8. Jahrgang an kleinen
Robotern, die unterschiedlichste Fähigkeiten haben.
transparentes GIF (blank)transparentes GIF (blank) Robo-AG 2011

Das Konzept liefert die vom NRW-Wissenschaftsministerium entwickelte Initiative
"Zukunft durch Innovation" (ZDI), die junge Menschen dazu anregen will,
ihre Interessen und Fähigkeiten spielerisch zu nutzen, um scheinbar ganz nebenbei
Fähigkeiten zu entwickeln, die in moderne Berufsbilder passen. So bildet die dort
verwendete Programmiersprache die Basis für weitere Programmiersprachen wie sie
u.a. im Maschinenbau-Studium verwendet werden. Dr. Arnd Kenning fungiert als ZDI-
Trainer an unserer Schule. Er ist stolz auf seine Arbeit. Dem Mülheimer ZDI haben sich
bereits mehrere Schulen angeschlossen, aber bisher ist es nur der Gustav-Heinemann-
Schule (GHS) gelungen, derart junge Schüler, also Fünftklässler, derart für das Planen,
Bauen und Programmieren zu begeistern.

Erste Erfolge lassen sich bereits dokumentieren: Robo-AG 2011
Beim ZDI-Roboterwettbewerb auf Regionalebene
bot die AG, die sich als die 'RoboHeinis' präsentierte,
eine gute Leistung und konnte auf Anhieb den
7. Platz einheimsen.

Das fand auch Anklang bei einem Unternehmen
wie der Sparda Bank in Mülheim.

Roswitha Hoffmann, Geschäftsstellenleiterin mit
innovativen Visionen, sponserte die AG, sodass
weitere Robotik-Sets angeschafft und der AG zur
Verfügung gestellt werden konnten.

Natürlich hatte Frau Hoffmann spontan eine Idee,
wie besonders Mädchen in das Projekt einsteigen
könnten: "Die Mädchen würden sicher sofort
mitmachen, wenn sie für die Roboter eine ferngesteuerte Kutsche für Puppen bauen und
programmieren könnten", schlug sie vor und stieß mit diesem Vorschlag bei Volker Smit,
Koordinator für MINT (Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften-Technik) an der GHS,
auf positive Resonanz.

Denn er hatte gerade mit einer Sensorik-AG aus dem 9. Jahrgang dank der Ideenvielfalt
der beteiligten Mädchen einen automatisierten Kleiderschrank 'gebaut', der wiederum
beim Wettbewerb "Science on Stage"  große Beachtung fand. 

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Text: Petra Unland
Bilder: Volker Smit

 

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