Wettbewerb in Mathematik und Naturwissenschaften

Die Sieger „bauten“ - ein blaues Bonbon

 

Wettbewerb in Mathematik und Naturwissenschaften 2013

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Während in Stockholm die Nobelpreisträger bekannt gegeben wurden, grübelte der
Forscher-Nachwuchs der Gustav-Heinemann-Schule eifrig über die Lösung der im
diesjährigen „Wettbewerb in Mathematik und Naturwissenschaften“ gestellten Aufgaben. Sieben Klassen des 7. Jahrgangs hatten je zwei Jungen und Mädchen plus Reservisten
in die Konkurrenz geschickt.

Wettbewerb in Mathematik und Naturwissenschaften 2013

Neben kniffligen Rechen- und Logikaufgaben galt es, ein rohes Ei so zu verpacken,
dass es vom Sport-Fachkonferenzvorsitzenden Jochen Ruhnow ins Tor geschossen
werden konnte ohne zu zerbrechen. Um es vorweg zu nehmen: Strahlender Sieger
des Wettbewerbs wurde die Klasse 7.5, deren Team bestehend aus Katja Schmidt,
Nele Grafmans, Luis Heppner und Anas Ben L’haj (Reserve und Unterstützung durch
Djamila Stöhr und Paul Ostermann) alle Aufgaben mit Bravour bewältigt hatte.

Wettbewerb in Mathematik und Naturwissenschaften 2013

Zunächst mussten alle teilnehmenden Teams im Forum unter Aufsicht der Fachkollegen
komplizierte Aufgaben lösen. Schließlich hatte jede Klasse ihre Besten mit der Teilnahme
am Wettbewerb betraut - und die an sie gestellten Erwartungen waren hoch.

Wettbewerb in Mathematik und Naturwissenschaften 2013

Noch bis kurz vor dem Crashtest in der Sporthalle hatten die Mädchen und Jungen
experimentiert und diskutiert, und es hält sich das Gerücht, dass eine Klasse das Ei
sogar über Nacht eingefroren habe. Wie auch immer, sechs von sieben Verpackungen
hielten, was ihr Aussehen versprach. Nur ein recht kleines Behältnis in Form einer
Kokosnuss konnte die Eischale nicht schützen.

Luis Heppner vom Siegerteam berichtete erfreut, dass die Jury total lange gebraucht
habe, um das Ei zur Kontrolle wieder auszupacken: Filz, Pappe und Watte waren
schichtweise so aufgebracht worden, dass das Ei absolut bruchsicher blieb.
Und originell war die Verpackung auch, sie glich einem riesigen Bonbon in Königsblau.

Während die Lehrer-Jury die Mathe-Aufgaben der Teams kontrollierte, kamen
die jungen Tüftler in den Genuss eines besonderen Events, für das wie im Vorjahr
Prof. Ferdi Schüth vom Max-Planck-Institut verantwortlich zeichnete.

Wettbewerb in Mathematik und Naturwissenschaften 2013

Der renommierte Wissenschaftler mit einem Herz für Kinder sorgte für pure
Begeisterung. Er ließ Weintrauben zersplittern und verwandelte den Chemieraum mittels
Trockeneis in ein Szenario, das zu Gruselveranstaltungen aller Art gepasst
hätte. Mit großer Vorsicht und Respekt folgten die Schüler/-innen den Anweisungen des
Professors, der darauf achtete, dass die Kinder an den Experimenten teilhaben durften.

So auch Anas, der als der derjenige, der einen Tag zuvor Geburtstag hatte, die Wirkung
von Helium auf die Stimmbänder ausprobieren konnte und mit piepsiger Stimme sowie
zur allgemeinen Erheiterung „Alle meine Entchen“ sang.
Edelgase seien chemisch gesehen uninteressant, aber sehr witzig, kommentierte Prof.
Schüth das Gelächter der Kids.

Wettbewerb in Mathematik und Naturwissenschaften 2013

Beseelt von den Kräften der Naturwissenschaft strebten die Schüler/-innen im Anschluss
den Bewertungen der Jury entgegen. Wer hatte nicht nur das Ei solide, originell und
umweltfreundlich verpackt, sondern auch am besten gerechnet?

Wettbewerb in Mathematik und Naturwissenschaften 2013

Als die Klasse 7.5 endlich als Sieger feststand, gab es anerkennenden Beifall des
gesamten Jahrgangs.  Alle Teams dürfen sich nämlich auf eine Einladung ins Max-
Planck-Institut freuen und die Sieger-Klasse bekommt zusätzlich einen Klassenausflug
ins Museum spendiert.

 

Text:      Petra Unland
Bilder:   Dr. Christian Uebing



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