Projektkurse

 

Gute Vorbereitung auf Studium und Beruf

Gustav-Heinemann-Schule bietet Projektkurse auf hohem Niveau

 

Abteilung IV, Oberstufe, Projektkurse 2013

Für den 12. Jahrgang begann das Schuljahr mit der wichtigen Entscheidung zwischen
einer Facharbeit und einem sogenannten ‚Projektkurs‘, wie ihn die
Gustav-Heinemann-Schule anbietet. Projektkurse umfassen zwei Wochenstunden
und stellen eine gelungene Alternative zur Facharbeit dar, weil sie das kooperative
Arbeiten fördern und die Methodenkompetenzen intensivieren.
Um die Wahl für die jetzigen Zwölfer zu erleichtern, hatten die Schüler des
vergangenen 12. Jahrgangs zu einer Präsentation ihrer im Kurs entwickelten Projekte eingeladen. Projektkurse gab es in Sport, Biologie/Erdkunde oder Kunst und alle
hatten das Ziel, ein Thema zu präsentieren, das von allgemeinem Interesse ist und
interessant publiziert werden kann.

Wie breit das Spektrum der Ergebnisse war, zeigten Angelina und Pia, die eine mit
Photoshop entwickelte Broschüre erarbeitet hatten, die die Bedeutung von Wasser
für den menschlichen Körper eindrucksvoll dokumentierte. Unterstützt von den
Lehrern Lena Büsch und Sascha Quade bewies das Duo Durchsetzungskraft und ein
Gespür Themen mit Zeitgeist.
Tim und Jannis hatten die digitale Umsetzung des Themas favorisiert. Sie nutzten
ihre Programmierkenntnisse und erstellten eine ansprechende Homepage mit
Grafiken, für deren Nutzung sie die Urheber zuvor um Zustimmung gebeten hatten.
Dieses Handling bewies einmal mehr, dass projekt- und anwendungsbezogene
Qualifikationen gefordert und erbracht wurden - sehr professionell.

Abteilung IV, Oberstufe, Projektkurse 2013

Akribische Recherchen, die sehr zeitaufwendig waren, hatten Eduard und Bünjamin
für ihren „Skiguide 2013“ betrieben. Im Stile routinierter Reiseveranstalter
suchten sie für ihr Printprodukt nach den Kategorien für die unterschiedlichsten
Skigebiete, samt Unterkunft, Kosten für Skipässe und allem, was zu einem
gelungenen Skiurlaub gehört. Das Ganze wurde adressatengerecht und nutzer-
freundlich dargeboten, so dass sich Familien ebenso orientieren können wie
Alleinreisende oder Jugendgruppen.

Alpines Freizeitvergnügen stand überhaupt im Mittelpunkt der Projekte im Fach Sport.
Alex Kormann und Markus Berkovicz leisteten dort die Hilfestellung für wahrlich
TV-reife Lehrfilme über beliebte Wintersportarten wie Skilaufen oder Snowboardfahren.
Ann-Kathrin, Katharina und Tatjana laufen natürlich selbst Ski und so hatten sie das
passende Equipment zur Hand, um in ihrem Film über verschiedene Skitechniken zu
informieren. Abgerundet durch Skigymnastik oder auch Informationen zu
Pistenschildern oder technische Innovationen gelang ihnen eine Präsentation des
weißen Sports, die beinahe schon Werbecharakter hatte, obwohl die Schülerinnen
den ökologisch heiklen Aspekt des Wintersports nicht vernachlässigt hatten.

 

Abteilung IV, Oberstufe, Projektkurse 2013
Christin und Lucy setzten noch eins drauf, indem sie eine Power-Point-Präsentation
zum Speedski zeigten, die sie mit mitreißender musikalischer Untermalung begeisternd gestaltet hatten. Während einer fast repräsentativen Umfrage bejahten alle Schülerinnen und Schüler die Frage, ob sie mit der Wahl ihrer Projektkurse die richtige Entscheidung getroffen hätten. Lediglich ein Team bildete eine Ausnahme, weil es zugab, den Arbeitsaufwand unterschätzt zu haben.

Die Arbeit im Projektkurs Kunst bei Claudia Kudla stieg mit der Frage ein, warum
moderne Kunst bei Vielen auf Unverständnis oder gar Ablehnung stößt. Ein Grund
schienen die abstrahierenden Ausdrucksformen zu sein, denen die Schülerinnen bei
Ausstellungsgesprächen und Museumsworkshops, sowie diversen gestalterischen
Versuchen nachspürten. Die abschließende Ausstellung in der Bibliothek präsentierte
eigene „Schritte auf dem Weg zur Abstraktion“.

Abteilung IV, Oberstufe, Projektkurse 2013

Marie-Fleur ging mit ihren Masken den Proportionen des menschlichen Gesichts auf
den Grund. Zakiya untersuchte die Schönheitsvorstellungen junger Frauen, indem sie
die Oberfläche  (Kohlezeichnung eines weiblichen Rückens mit einem Rock aus
Rosenblütenblättern) und das Grundgerüst des Körpers (drahtgeformte Skelette auf
einem goldschimmernden Laufsteg) in den Blick nahm. Annika malte mit Acrylfarben
den Menschen wie eine Gliederpuppe in eine Umwelt aus geometrischen Formen
und versinnbildlichte in einem Relief aus Nägeln und Garn die Dualität von metallener
Härte und schwebender Leichtigkeit. Immer radikalere Abstrahierung brachte Lisa
dazu eine einzelne Blüte aus ihrer Fotografie einer Blumenwiese auf reine Farbflächen
zu reduzieren. Duygu wählte für ihre Plastik Draht und Holz um die Wirkung und
Essenz einer Trauerweide zu erfassen. Lisa-Marias Kohlezeichnungen und ihre
Kleinplastik aus Draht führten die Zartheit und Eleganz, sowie die Bewegung einer
Ballerina beim Tanz vor Augen. Nina und Sandra widmeten sich Pflanzenformen,
die sich auf der Leinwand zu Punkten auflockerten oder expressiv und pastos
aufgetragen auf ihr verdichteten.

In diesem Schuljahr wurde aufgrund der positiven Resonanz das Angebot für
Projektkurse im Fach Englisch erweitert. Der jetzige 11. Jahrgang darf auf die
Präsentation der Ergebnisse gespannt sein…


Text:
Petra Unland
Claudia Kudla



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