Prowo im 9. Jahrgang


GHS-Presseteam aus dem LEIV9-Kurs

Bericht über die Projektwoche: im Zeichen der Berufsorientierung

 

LEIV-Reporter Prowo 2018 - ghs

Rundum die Themen „Berufsfindung“ und „Was kommt nach der Schule?“ ging es bei der Projektwoche im 9. Jahrgang. Er wurde zur Ausbildungsmesse geschickt, um sich die Stände verschiedener Arbeitgeber anzugucken. Die Messe ist eine gute Möglichkeit für Schüler/-innen ihre Vorstellungen von der Berufswelt aufzufrischen und außerdem eine gute Chance einen Ausbildungsplatz zu finden. Die verschiedenen Betriebe locken die Schüler und Schülerinnen durch Souvenirs und bunte Werbeplakate zu den jeweiligen Ständen und geben ihnen Informationen über ihren Betrieb. Einige Mädchen ließen sich an einem Stand eines Berufskollegs schminken und sich an einem anderen Stand die Haare machen.
Im Anschluss konnten sie sich fotografieren lassen und diese Bilder als Pass- oder Bewerbungsfotos verwenden. Schnell stellten die Jugendlichen fest, dass es höchste Zeit sei, sich um eine Ausbildung zu bewerben und dass es dabei nicht nur um beste Noten geht. Meinungen über die Messe waren geteilt. Celina, die Abitur machen will, sagte: „Ich brauche keine Kulis mehr zu kaufen, echt schöne Messe." Jonas beschwerte sich über zu lange Wartezeiten an einzelnen Ständen.
 

LEIV-Reporter Prowo 2018 - ghs

Einmal Student sein, das war für einige aus dem 9. Jahrgang für einen Tag Realität an der Hochschule Ruhr-West. Sie durften im MINT-Kurs 'Brückenbau' mit Tablets, Holz und weiterem Material Brücken konstruierten und bauen. Mit Unterstützung der der Studenten Maik und Anna, die vor einigen Jahren selbst an diesem Projekt teilgenommen hatten, lernten sie, man achten muss, um eine Brücke richtig und ohne Fehler zu bauen. Aus Sicht von Henrik (9.6) war der Tag ein Riesenerfolg. Er überlegt, nach dem Abi an der HRW zu studieren.

Eine Herausforderung war auch der Besuch des Berufskollegs an der Von-Bock-Straße. In kleine Gruppen eingeteilt durften die Schüler/-innen am Unterricht des 11. Jahrgangs teilnehmen. In der Doppelstunde Biologie wurde das Thema Demenz besprochen und in Gesundheitswissenschaften durften sie mit Rollstühlen und Krücken experimentieren. Es folgte ein Rollstuhl-Rennen durchs Schulgebäude und über die Schulhoframpe. Vorher und Nachher wurde der Puls gemessen. Charlotte (9.7) meinte: „Das Rennen war anstrengend, obwohl mein Puls niedrig war.“

Nahezu der gesamte 9. Jahrgang besuchte die DASA in Dortmund, um die Welt  der Berufe zu erleben. Es gab viele verschiedene Abteilungen wie zum Beispiel Pflege und Gesundheit, Handwerk, Fotografie, Computer, Medien, Wirtschaft, Wissenschaft, Technik, Mode und Kunst.
Dieses Jahr wurden besondere die Erfindungen der Menschheit vorgestellt und man konnte sogar an verschiedenen ungiftigen Gasen, die in unserer Umwelt vorkommen, schnuppern, um dann zu raten, welches es sein könnte.

„Wir sahen als erstes eine alte Spule. Man durfte sie nicht anfassen, weil sie sehr empfindlich war. Als nächstes sahen wir einen Raum, in dem es um Nanotechnologie ging. Man konnte an einem Computer virtuelle Versuche durchführen. In einem anderen Raum konnte man ein Exoskelett sehen, welches die Arbeit für einen kranken Menschen übernehmen sollte“, erzählten Jonas und Maurice.

Um einmal eine Vorstellung davon zu bekommen, wie es ist, als Berufspendler unterwegs zu sein, fuhr eine Klasse mit Bus und Bahn nach Köln. Anderthalb Stunden Fahrt, hin und zurück und ein Besuch des Kölner Doms mit Aufstieg zum Aussichtsturm waren anstrengend und zeigten, dass ein Arbeitsplatz in Wohnortnähe von Vorteil sein kann.

 

Text und Bilder:
LEIV9-Presseteam unter der Leitung von Petra Unland: Lia König, Jolina Crepulja, Maya Blankensee, Melda Durdu, Dilan Ulusoy, Dina Najim, Charlotte Adrians, Ajla Elezovic, Nona, Emma, Jonas, Maurice, Emily Altenhoff und Jana Maas

 



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