Ballonauflassung

Ready – steady – go!

Samstag, 22.5.2010, 12:00 Uhr an der Gustav-Heinemann-Schule:

 

Mit zeitlicher wie technischer Perfektion steigt unter Beifall der beinahe an die 100 Zuschauer sowie des Beigeordneten für Schule, Kultur und Weiterbildung Prof. P. Vermeulen und einiger VertreterInnen der Presse einer der 350 Heliumballons in die Lüfte, in der Nähe, wo sich früher der Schacht „Christiani“ befand. Liebevoll haben Schülerinnen den Ballon am Tag zuvor auf den Namen „Christian“ getauft.

Ein problemloser Start wird ermöglicht durch die engagierte Vorbereitung unseres LehrerInnenteams H. Beiderwieden, H. Münzenhofer, E. Schröer und G. Walter sowie durch unseren Hausmeister, Herrn Zimmermann und unseren Haushandwerker, Herrn Pollmann, weiter durch den Mülheimer Arbeitskreis im Förderverein bergbauhistorischer Stätten e.V., vor Ort vertreten durch den Vorsitzenden, H. Auberg sowie J.–K. Schmidt.
Generell nicht zu vergessen das Organisationsteam um M. Bohn und M. Becker.

Bereits zwei Tage zuvor rollt der Ballonwagen zu seinem Standort, dem Fahrradinnenhof.
Für einige Tage können hier die Fahrräder der SchülerInnen nicht abgestellt werden.

Kein Problem – unsere Schülerinnen suchen kooperationsbereit andere Wege – schließlich entschädigt die Attraktion des Ballons.

Schon bei der ersten „Kontaktaufnahme“ mit dem Ballon zeigen sich viele neugierige SchülerInnen, bes. diejenigen, die eine kleine Pause während ihrer Mini-Fußball-Weltmeisterschaft einlegen, die zur gleichen Zeit für den 5./6. Jahrgang an unserer Schule stattfindet.
Bei der Vorarbeit für den Ballon-Start ist Fingerspitzengefühl gefragt:

Die Folie des Ballons hauchdünn, etwas schwierig die Installation der Beleuchtung, nach einigem Hin und Her aber geschafft J.
Insofern sieht man nun der „Ballon-Première“ mit Zuversicht entgegen.

Mehr Gäste als erwartet finden sich hier ein.
Sicherlich trägt dazu auch das traumhafte Wetter bei – leuchtend blauer Himmel, Sonnenschein, beinahe 20 0.

 

Schachtzeichen Auflassung          

Schulleiterin Ch. van Berend eröffnet die Veranstaltung – selbstverständlich in farblich passender Kleidung zum Ballon: gelb ist heute angesagt.

Bürgermeister Püll verweist in seiner kurzen Ansprache auf die Besonderheit des Schachtes Christiani, ein erster Schacht, der senkrecht in die Tiefe führte.

H. Auberg als Vorsitzender des Mülheimer Arbeitskreis im Förderverein bergbauhistorischer Stätten e.V. gibt vertiefende Informationen und sorgt immer wieder für musikalische Untermalung durch Bergmannslieder.

So hin und wieder reiht sich manche Stimme ein.
Dann die Vorbereitung des Ballon-Starts:

Alle begeben sich in den Fahrrad-Innenhof:

 

                               Schachtzeichen2 Auflassung

Der bereits am Vortag mit Helium gefüllte Ballon liegt erwartungsvoll auf dem Anhänger – Lockern der Seile – langsames Nachgeben – der Wind in 40m Höhe bringt den Ballon zum Schwanken – wenn das mal gut geht … -  weitere Höhe – 80m – geschafft!

Schön sieht der gelbe Ballon aus, leicht im Wind wiegend über unserer Schule.
Weiter geht es zur Eröffnung der Ausstellung zum Mülheimer Bergbau in der Gustav-Heinemann-Bibliothek.

In Kooperation mit Herrn Meißner, dem Leiter der Stadtteilbibliothek, hat der Mülheimer Arbeitskreis im Förderverein bergbauhistorischer Stätten e.V. eine solche Ausstellung initiiert, die besonders auch in den Unterricht integriert werden kann.

Hier besteht zudem die Möglichkeit, eine Führung mit PPP zu buchen.

Ein kleiner Sekt -und Selters –Empfang ist vorbereitet. Nach einer kurzen Ansprache von Bürgermeister Püll findet man zu so manchem persönlichen Gespräch.

 

Eine rundum gelungene Veranstaltung!

 

Herr Auberg, der Vorsitzende  des Mülheimer Arbeitskreises im Förderverein bergbauhistorischer Stätten e.V. hat uns eine Verlinkung zu seiner Homepage gestattet, auf der wir auch noch einmal einen Eindruck und Bilder von der unvergesslichen Veranstaltung erhalten.

 

Vielen Dank, Herr Auberg



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