Schultheatertage 2011

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Die Gustav-Heinemann-Schule nimmt teil an den Schultheatertagen
des Theaters an der Ruhr

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Der Literaturkurs Jahrgang 12 spielte im Rahmen der Schultheatertage 2011 am
Theater an der Ruhr – und auch die Kurse des Wahlpflichtbereiches Darstellen
und Gestalten (Jahrgang 6 und 8) standen auf den Brettern, die die Welt bedeuten
… ein Erlebnisbericht 
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Schultheatertage 2011

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Die Schülertheatertage finden immer in der letzten Woche des Junis statt. In diesem
Jahr durften wir ran: Literaturkurse und auch Theater-AGs aus Mülheim und Duisburg
spielten sich gegenseitig vor: Einen Abend lang voller Theater.

Toll ist es natürlich, unter professionellen Bedingungen des Theaters spielen zu
können und dann das ganze Haus ausverkauft: alles Theateraktive. Nach einer
kurzen Eröffnung durch eine Schülerband spielten wir Auszüge aus dem Projekt der
Jahrgangsstufe 12, einem Stück, dass wir schon in der Schule aufgeführt hatten:

‚medienohnmachtmedien’

Das Stück haben wir auf der Grundlage medienkritischer Gedichte (z. B. Enzensberger)
selbst entwickelt. Die poetischen Vorlagen wurden von eigenen Texten und
Improvisationen ergänzt. Immer wieder suchen innerhalb des Stückes die Menschen
nach dem, was ihnen im Leben wirklich Spaß macht, und dazu trifft z.B. ein Busfahrer
auf einen Henker, ein Zahnarzt auf einen Philosophen, eine Friseurin auf einen
wahnsinnig gewordenen Chirurgen: dabei kommt trotz Nachdenklichem der Humor
nicht zu kurz.

Das Programm des Abends war insgesamt eine tolle Zusammenstellung, nach uns
bekamen wir Auszüge aus Schiller, Woody Allen oder Georg Büchner zu sehen, und,
zum Abschluss, noch Kabarett.

Also die Schülertheatertage – eigentlich ein MUSS für jeden.

 

Text:  Chantal Bröscher, Anna-Marie Hörnemann, Jacqueline Kaper, Franziska Spaan,
           Nina Werminghaus/Literaturkus Jahrgang 12

Bilder: Marcus Beling

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Ergänzung durch den Kursleiter M. Beling:

Nicht unerwähnt soll bleiben, dass am Donnerstag auch unsere jüngeren
SchauspielerInnen zum Zug kamen:

Die Jahrgänge 6 und 8 des Faches Darstellen und Gestalten waren genauso
mutig wie ihre MitschülerInnen aus der 12 und präsentierten Teilsequenzen
ihrer Jahresarbeit. 

„Bor, das ist ja eine richtige Künstlergarderobe!“ Die Darstellen und Gestalten-
Gruppe des 6. Jahrgangs probte bereits am Dienstag, den 28.06.2011 ihre Aufführung
und stand dabei das erste Mal im Scheinwerferlicht des Theaters an der Ruhr.
Was gab es da nicht alles zu sehen: eine große Bühne mit Seitenaufgängen, einen
(noch) leeren Zuschauerraum, Requisiten im Aufgang zur Bühne und vieles mehr.
Besonders beeindruckt waren einzelne Mädchen von der mit beleuchtbaren Spiegeln
ausgestatteten Künstlergarderobe.

Am Tag der Aufführung spürte man jedoch deutlich, dass das Lampenfieber bei einigen
stark anstieg, je näher der Auftrittszeitpunkt rückte. Der Zuschauerraum füllte sich,
die SchülerInnen der anderen Schulen, Eltern, Großeltern und LehrerInnen warteten
gespannt – und wurden nicht enttäuscht: Die 6-Klässler zeigten konzentriert und sehr
souverän ihre Teilsequenz. Diese vereinte das Zusammenspiel zwischen
Bühnenpräsenz und schauspielerischen Grundlagen wie „spiegeln“ und „Impuls“.

Die ersten Schritte auf den Brettern, die die Welt bedeuten – mit Bravour gemeistert!

 

Auf den Brettern des Theaters bereits etwas erfahrener – schließlich ist man seit drei
Jahren dabei - der 8. Jahrgang.

Nach einer aufregenden und beengten Anfahrt in einem viel zu vollen Bus konnten sich
die Schülerinnen zunächst im Foyer des Theaters ein wenig entspannen. Dann ging es
jedoch mit Gedränge weiter. Alle 48 SchülerInnen der Gustav-Heinemann-Schule
mussten sich eine Garderobe teilen, und dieser Gedanke versetzte uns zunächst in
Angst und Schrecken. Doch durch den stetigen Schichtwechsel gelang der
„gemeinsame Aufenthalt“ recht gut. Kurz vor dem Auftritt nahm die Nervosität natürlich
auch hier zu, aber als die Schülerinnen dann endlich auf der Bühne standen, machte
es ihnen großen Spaß, „Wörterunsinn“ und Tanz zu präsentieren. Der Applaus des
Publikums wurde natürlich gerne entgegen genommen!

Zusammenfassend ist zu sagen: So viel Spielfreude bei SchülerInnen ist nicht
selbstverständlich, und die Zusammenarbeit mit dem Theater an der Ruhr ist eine
ausgezeichnete Möglichkeit, ein professionelles Präsentieren zu lernen.

Deswegen auch vielen Dank an das Theater an der Ruhr.

 

Text: Marcus Beling, Denise Poertgen, Nina-Maria Thieme



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