Jahrgang 11, Vera Petterson
Zu Beginn der Unterrichtsreihe wurden Tromp-l’œil Darstellungen betrachtet und
analysiert, also so genannte illusionistische Augentäuschungen, die besonders im
18. und frühen 19. Jahrhundert begehrt waren. Es handelt sich um Darstellungen
in so meisterhaft naturalistischer Art, dass der Betrachter denkt, er stünde nicht
einer zweidimensionalen Leinwand gegenüber, sondern dreidimensionalen
Gegenständen, die er tatsächlich berühren kann.
Bekannte Motive in diesem Genre sind Steckbretter, die Vorläufer heutiger
Pinnwände und Magnetboards. Die Künstler verewigten auf ihnen malerisch für sie
bedeutsame Kleingegenstände, wie z.B. Briefe, Federn, Zeichnungen und Schmuck.
Nachdem die Schüler sich theoretisch mit den Regeln und Kriterien einer
naturalistischen Darstellung nach G. Schmidt befasst hatten, sollten sie dies nun
zeichnerisch umsetzen. Zu beachten waren die von Schmidt benannten drei
Illusionen (Räumlichkeit, Stofflichkeit und...) und die drei Richtigkeiten (Proportion,
Detailgenauigkeit und Farbigkeit).
Es sollte nach diesen Vorgaben ein Steckbrett gestaltet werden, das persönliche
Erinnerungsstücke und für die Schüler wichtige (Alltags-)gegenstände beherbergt.
Vera Schäfer
Nathalie Schlensok
Michelle Cau
Hilde Dunkelberg
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