Streifzug durch 40 Jahre Gustav-Heinemann-Schule

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Pfeil zur Strukturierung von Inhalten40 Jahre Geschichte der Gustav-Heinemann-Schule (PDF)

 

Blank-Gif für GestaltungszweckePunkt zur Strukturierung von Inhalten„Am Freitag lagen schon 350 Anmeldungen vor.

Blank-Gif für GestaltungszweckePunkt zur Strukturierung von InhaltenMan hat Mühe der Flut von Anmeldungen Herr zu werden.

Blank-Gif für GestaltungszweckePunkt zur Strukturierung von InhaltenAls eine der wichtigsten Aufgaben hat sich die intensive
Blank-Gif für GestaltungszweckeBlank-Gif für GestaltungszweckeZusammenarbeit mit den Eltern erwiesen.

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(...)
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Liebe Gäste, dies sind Schlagzeilen aus der WAZ vom 6. März über die
Gustav-Heinemann–Schule -  nein, nicht des Jahres 2010, sondern von 1970.
– genau vor 40 Jahren. (…)

Wie ähneln die Zeitungsschlagzeilen aus dem Jahr - Gründungsjahr 1970 - den aktuellen. Die Vermutung könnte nahe liegen, dass die Zeit stehen geblieben wäre – die Schule sich nicht verändert hat.“

Dass dies nun ganz und gar nicht der Realität entspricht, zeigt Ch. van Berend an drei zentralen Stationen der Schulentwicklung auf – von der Gründungszeit

(Schulleiter G. Wischmann) über die Phase der Versuchsschule bis hin zur Regelschule (Schulleiter P. Virnich).

„Am 28.04 1970 war schließlich in der WAZ zu lesen: Der Oberstudiendirektor für die Gesamtschule Nord heißt Günter Wischmann. (…)

‚Ich weiß, dass ein Experiment auf mich wartet, das große Ausmaße hat’, sagte er

 

 

Leider ist Herr Wischmann im vergangenen Jahr verstorben – stellvertretend für ihn haben wir seine Töchter und seinen Sohn heute eingeladen, die im Übrigen ebenfalls  Schüler dieser Schule waren. Ich freue mich, sie heute begrüßen zu dürfen.

Drei Jahre später, 1976 wurde Peter Virnich schließlich eingeführt in sein Amt als Leiter der Mülheimer Gesamtschule an der Boverstraße.

'Ob die Gesamtschule jemals zu einer Regelschule für die Ausbildung von Mädchen und Jungen werden würde, könne man heute noch nicht mit Gewissheit sagen’, meinte der damalige Schulausschuss Vorsitzende Thomas Schröer.

Leider kann Peter Virnich (Schulleiter der Gustav-Heinemann-Schule bis zum Jahr 2002) heute nicht anwesend sein, da er sich einer Augenoperation unterziehen muss.

Im Vorfeld haben wir uns jedoch intensiv ausgetauscht und ich habe wesentliche interessante Informationen erhalten. Als Schulleiter, der diese Schule (seit) fast 30 Jahren leitete, weiß er um wesentliche Entwicklungsschritte, die auch heute in unseren kleinen Rückblick einfließen.“

An dieser Stelle verliest Ch. van Berend die Grußworte, die P. Virnich zur Auftaktveranstaltung übersandte.

Alle diese Phasen hat eine Familie erlebt, die unserer Schule bis heute treu geblieben ist: Familie Weber. Was lag näher auf der Hand, als hier Großvater, Vater und Sohn Weber als Zeitzeugen berichten zu lassen?
Und so erfährt das Publikum von Diskussionen um die Standortfrage, logistische Balanceakte, was Baumaßnahmen sowie Unterbringung und Beförderung einer solch großen Anzahl an SchülerInnen anging. Man erinnert sich an die politischen und inhaltlichen Zielsetzungen der Gesamtschule, das soziale Miteinander, an ein System mit einer 10er Notenskala, an selbstgekochtes Essen in der Mensa, aber auch an „qualvolle“ Stunden im Sprachlabor, da, wo man der Kontrolle des Lehrers erbarmungslos ausgesetzt war.

R. Scholz als Mitglied des Gründungskollegiums und immer noch an unserer Schule tätig, weiß von den ersten Stunden zu berichten mit endlosen Diskussionen in endlosen Konferenzen. Viele kleine Versatzstücke aus längst vergangener Zeit sind noch in ihrer Erinnerung haften geblieben – darunter manch nette Episode.

 

Mittlerweile in der Phase der Regelschule angekommen, entwickelten sich, so

Ch. van Bernd „u.a. Schwerpunkte wie

  • Neue Medien mit der Einrichtung von Computerräumen
  • Berufsorientierung
  • Lernen lernen – Lerntraining in den Hausaufgabenstunden
  • Förderung von Jungen und Mädchen
  • Kooperation mit dem Theater an der Ruhr
  • …“

Projekte wie die Schreibwerkstätten unter Leitung von K. Tinius oder Theaterprojekte unter Leitung von Ch. Henze wurden ins Leben gerufen.

Des Weiteren zeigt die Schulleiterin die Entwicklung über LEFEU (Lernen für Europa) bis zur Verleihung des Titels Europaschule auf. An dieser Stelle erzählt Sohn Weber über seine Erfahrungen in Austauschprojekten und hat diese für den konkreten Lebensbezug sehr zu schätzen gelernt.

Dass die Zeit, so Ch. van Berend, bis auf den heutigen Tag nicht stehen geblieben ist, werde auch in dem Erhalt des Gütesiegels für das Förderkonzept (LERNEN INDIVIDUELL - LEIV) deutlich, das inzwischen zu einem Erkennungszeichen der Gustav-Heinemann-Schule geworden sei.
Und die Schulleiterin schließt den Rückblick:

 

„Liebe Gäste, uns ist bewusst, dass das, was wir in den 40 Jahren erreicht haben, das, was die G-H-S heute ist, niemand hätte allein schaffen können. Es gab über Generationen die Schule mit überaus großem Engagement unterstützende Mitstreiter: Lehrer, Eltern und Schüler, die unsere Schule nach Kräften unterstützten – unsere Gremienarbeit, die Zusammenarbeit mit der Schulpflegschaft und der SV sind ein wesentlicher Bestandteil unseres Erfolges. Nicht unerwähnt lassen möchte ich auch die vielen kompetenten Ansprechpartner bei den Behörden und in der Stadt.

 

In den vergangenen Jahren öffneten wir unsere Schule mehr und mehr und suchten weitere Kooperationspartner.

Heute schätzen wir uns glücklich, zahlreiche Kooperationspartner zu haben, die uns in jeder Hinsicht bei der Umsetzung unserer Vorhaben im Sinne unseres Strebens, unsere Schüler auf ein Leben nach der Schule zu stärken, unterstützen.

Ich freue mich, heute hier auch viele von Ihnen begrüßen zu können.

 

Lassen Sie mich diesen Moment jedoch auch nutzen, im Besonderen das herausragende  Engagement der Lehrerschaft von vier Jahrzehnten - eingeschlossen natürlich auch das unserer Sozialpädagoginnen - hervorzuheben – einer Lehrerschaft, die sich immer mit neuen Ideen und Projekten auseinandergesetzt hat, die sich nie auf dem Ist-Zustand ausgeruht hat, sondern stets zukunftsorientiert weiter arbeitete im regen Austausch der Generationen der Lehrer untereinander.

Als Schulleiterin der G-H-S spreche ich an dieser Stelle allen meinen ganz besonderen Dank aus.

 

Bitte gestatten Sie mir auch an dieser Stelle der Kolleginnen und Kollegen zu gedenken, die im Laufe des Bestehens der GHS verstorben sind, zum Teil sogar aus ihrem Schaffen heraus.

Einige haben uns nur kurze Zeit, andere über Jahre begleitet.

Alle jedoch haben ihren unvergesslichen Beitrag geleistet.

Wir behalten sie in unserer Erinnerung.

Ich spreche Ihnen am Ende unseres Streifzugs angekommen - meinen ganz besonderen Dank aus.

 

Wir haben nun das Jahr 2010.

Am 23. Februar war in der Presse zu lesen.

 

 

Gemeinsam lernt sich besser.
1970 war sie als Gesamtschule Nord ein Versuch.
Heute ist die Gustav-Heinemann-Schule eine feste Größe.

 

 

Ja, und damit schließt sich der Kreis – 40 Jahre G-H-S.

 

Ich danke Ihnen, dass Sie sich mit mir auf den Streifzug in die vergangenen vier Jahrzehnte  gemacht haben.“

 



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