Studientag der Lehrerinnen und Lehrer am 30.3.2011

Blank-Gif für Gestaltungszwecke

"Studientag" heißt die jährlich schulintern angebotene Fortbildung, die es
dem gesamten Kollegium gestattet, in den Genuss ausgearbeiteter, spezifischer
Kenntnisse zu gelangen, die auf die Lernkultur unseres Gesamtschultypus
abgestimmt sind.

Hochkarätige Referenten zertifizierter Weiterbildungseinrichtungen, darunter die
Berliner Cornelsen-Akademie oder das Institut "Austausch & Begegnung" in Dortmund, boten in diesem Jahr auf der Basis moderner Neurobiologie und Methodenforschung
differenzierte Ideen für den Unterricht und die Schulpraxis. Basisthema war die
Individualisierung von Unterricht.
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Studientag 2011

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Ilona Feldmann, Didaktische Leitung unserer Schule, hatte bereits im Vorfeld nach
Neigungen und Interessen des Lehrerkollegiums gefragt, um das Referentenangebot
adäquat aussuchen zu können und mit Feingespür für ein perfekt abgestimmtes Themenangebot gesorgt.

Grundlage aller Workshops war der Konsens, dass Schule sich weiterentwickeln
und sich auf stets wandelnde Rahmenbedingungen einstellen muss.

So trugen die einzelnen Seminare und Workshops des Tages die Titel

"Anders Lernen lernen", "Kompetenzorientierung und Individualisierung im Deutsch-,
Englisch-, Französisch- Spanisch und Mathematikunterricht", „Vertiefungskurse für die
gymnasiale Oberstufe“ sowie Pfeil zur Strukturierung von InhaltenFilmproduktion – Animationslernen“.
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Studientag 2011

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Referent Oliver Münker, Deutschlehrer an einem Kölner Gymnasium, formulierte direkt
zu Beginn die provokante Frage, ob denn Intelligenz allein der maßgebliche Faktor für
den Lernerfolg sei und erntete ein klares "Nein" der in seinem Seminar versammelten
KollegInnen. Denn Motivation und vor allem das Vorwissen der SchülerInnen,
das es zu aktivieren gilt, sind ebenso wichtige Einflussfaktoren auf den Lernerfolg.
Münker warb für eine Umorganisation der Curricula, in denen inhaltlich deutlicher nach
Kompetenzstufen differenziert werden könnte.

Entsprechende Methoden stellte auch die Psychologin Helen Hannerfeldt vor.
Sie präsentierte einen Kanon von Lehr- und Lernstrategien, die sie u.a. mit
Meditationsübungen verknüpfte, um so Erlerntes langfristig im Gedächtnis zu
verankern.

Allen Referenten gemeinsam war der nicht enden wollende Wunsch, Unterricht so zu
gestalten, dass jeder einzelne Schüler seinem Lerntyp und Vorwissen entsprechend
motiviert und erreicht werden kann.

Dass Unterrichten vor der Folie sich ständig ändernder Lebensbedingungen stets neu
evaluiert und definiert werden muss, darüber waren sich die TeilnehmerInnen des
Studientags schnell einig. Konsens herrschte darüber, dass für bewährte Lerntheorien Bestandsschutz gelten muss und neuen didaktischen Strategien mit Offenheit zu
begegnen ist.

Das Kollegium unserer Schule hat in den vergangenen Jahrzehnten stets bewiesen,
dass es innovativ und reflektiert aktuelle Ideen aus der Pädagogik und Psychologie
in das Schulprofil einzupflegen weiß.
Das Gütesiegel für die individuelle Förderung von SchülerInnen dieser Schule ist nur
eine von vielen Auszeichnungen, die das belegen. Sicher wird auch der "Studientag
2011" einen Einfluss auf die Gestaltung von Lernstrategien und Arbeitstechniken
innerhalb unseres schulischen Tätigkeitsfeldes haben. 

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Text: Petra Unland
Fotos:
Barbara Springer

 

 

 



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