Verabschiedungen im Sommer 2016

 

Erinnerung an den Abschied vom 10. Jahrgang
& von Barbara Springer – Inge Siepmann – Werner Weiß
Blank-Gif für Gestaltungszwecke

Der W-exit oder doch ein Leben auf dem Ponyhof?

 

Blank-Gif für Gestaltungszwecke
Vor dem Blick in die Zukunft, sprich ins neue Schuljahr 2016/17, sei ein Blick zurück
gestattet. Denn vor den Sommerferien hieß es mehrfach Abschied zu nehmen. 
Erinnert sei an den 10. Jahrgang, der seine Abschlüsse im Beisein von Eltern und
Freunden unter der fast selbstkritisch gewählten Devise „Sechs Jahre abgeschrieben
und noch kein Doktortitel“ gefeiert hatte.

Zur Übergabe der Abschlusszeugnisse hatte Schulleiterin Christa van Berend an sechs
Jahre Gustav-Heinemann-Schule und zehn Schuljahre insgesamt erinnert und die
Jugendlichen ermuntert, weiterhin mit Konsequenz und Kontinuität ihre Ziele zu
verfolgen. Talent und Charisma, so Christa van Berend, ebneten den Weg zum Erfolg.
Dass dieser Weg ein individueller ist, dokumentierte die Musikauswahl, zu der sich die
sieben Abschlussklassen letztmalig präsentiert hatten. Rockig-frech oder fröhlich,
Geschmackssache, aber für das Kollegium dennoch interpretierbar. Nacheinander
verabschiedeten sich die 10.1 (Herr Ruhnow), die 10.2 (Frau Schoen-Black), die 10.3
(Herr Bloschies), die 10.4 (Herr Kormann), die 10.5 (Herr Malinovic), die 10.6 (Herr Appel)
und die 10.7 (Frau Liske). Ein Großteil erreichte die Qualifikation für die Oberstufe und
bleibt, auf die anderen freut sich die Arbeits- und Berufswelt.

Für das gute Gelingen der 10er-Abschlussfeier war erneut das eigens dafür
gegründete Komitee verantwortlich, das absolut zuverlässig alles organisiert und
dekoriert hatte und sich bei den unterstützenden Lehrern/-innen mit einem dicken
Blumenstraß bedankt hatte.

Auch musikalisch gab es einige Highlights: Mit der Aussicht auf ein „Geiles Leben"
performte die 10.2 den gleichnamigen Song von Glasperlenspiel und Rosa (11. Jg.)
riss das Publikum von den Sitzen mit ihrer gefühlvollen Interpretation Emeli Sandés
„Read all about it“.


Dem Festakt waren heitere Motto-Tage vorausgegangen. Einen davon widmeten die
Zehntklässler den ‚Helden‘ ihrer Kindheit. Schneewittchen, Harry Potter und Super-Mario
in perfekter Kostüminszenierung sorgten für gute Laune. Es gab aber
Verständnislosigkeit, zum Beispiel konnte eine Gruppe von Fünftklässlern einen
Panzerknacker (zu dessen Entsetzen) nicht identifizieren! Diese Comicfigur hatten sie
noch nie gesehen – sie kannten alle, die aus der Zeichenfeder japanischer Trickfilmer
stammten (Pokemon Go?), aber diesen? Der Panzerknacker zeigte Sinn für Humor, klärte
die Kleinen auf und stellte fest, dass der Generationskonflikt ständig neu aufgelegt wird.

Ein Wechsel zwischen den Generationen vollzieht sich auch im Kollegium unserer Schule.
So hieß es „Auf Wiedersehen“ zu sagen zu Inge Siepmann (Mathematik/Sport/Chemie),
Barbara Springer (Kunst/Darstellen und Gestalten) und Werner Weiß
(Englisch/Arbeitslehre/Hauswirtschaft). Während die Lehrerband Songs von U2 und den
Rolling Stones performte, sinnierten die künftigen Pensionäre über den Inhalt der drei
schon etwas älteren Koffer, die mitten auf der Bühne unseres Forums standen.
Schulleiterin Christa van Berend lüftete das Geheimnis und entfaltete in ihrer
Festansprache die symbolische Bedeutung dieser Gepäckstücke. Jeder Koffer beinhalte
Utensilien, die so ganz und gar typisch für die drei Pensionäre seien und etwas über
ihre Pläne verrieten.

So war Inge Siepmanns Koffer gefüllt mit Trainingsanzügen, Klassenfotos und einem
Buch über das Leben auf einer Ponyfarm. Barbara Springer reist mit Kamera im Gepäck
weiter Richtung Tübingen, wo sie einer Kartenspielrunde angehört.
Werner Weiß vollzieht seinen persönlichen W-exit ausgestattet mit edlen Sakkos, Golfschlägern und einem Flugticket für die USA. Unsere drei Pensionäre treten eine spannende Reise in eine Zukunft ohne Schule an.
„Arbeitslos durch die Nacht“ dichteten dabei die Darstellen und Gestalten Lehrer/-innen
den Helene-Fischer-Schlager für sie um und verrenkten im Flamingo-Schwarzlicht-Theater
dazu ihre Glieder im Takt. Witzig und originell!

Auch das Theaterstück mit Schulhund Cleo brachte die Anwesenden zum Schmunzeln,
so dass unser Kollegium trotz aller Wehmut einen ausgelassen Ferienbeginn erlebte
und nun entspannt ins neue Schuljahr startet…

Besonderer Dank gilt Marvin Meyer und Hendrik Zähres, die bei allen Veranstaltungen professionell und zuverlässig die Licht- und Tontechnik unter Kontrolle hatten.

 

 

Text:     Petra Unland

Bilder:  Wer hat schöne Bilder??



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