Video-Telefonkonferenz mit Thailand

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Die 6.1 von Frau Dziobek trifft Patenklasse in Thailand

(Freitag, 25. März 2011)

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Nun war es heute endlich so weit – die Skype Telefonkonferenz mit der
Pfeil zur Strukturierung von InhaltenPatenklasse in Thailand konnte stattfinden. Schon um 7.45 h stand die gesamte
6.1 vor dem Schulgebäude – alles war noch ruhig und still um die Schule herum.
Die Vorfreude war groß und keiner wollte auch nur eine Minute länger vor der Türe
warten – es sollte jetzt endlich losgehen.
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Thailand-Video-Konferenz_01

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Das letzte Spendengeld, das der Pfeil zur Strukturierung von InhaltenSponsorenlauf eingebracht hatte, wurde rasch
gezählt. Was für eine unglaubliche Summe hatten die SchülerInnen der 6.1 erlaufen!

Im Computerraum starteten Frau Dziobek und Herr Hollenbach die Technik, die uns
– kaum zu glauben – gut hörbar und sichtbar mit einer Schule im tiefsten Thailand
verband. Als das Bild und der Ton klar wurden, begannen die SchülerInnen auf beiden
Seiten der Leinwand (in Deutschland und in Thailand) zu jubeln.

Der Raum in Thailand war groß und hell, von Licht durchflutet und auf einer Wand
leuchtete ein wunderschönes Mandala.
Die zwei Klassen hatten ein kleines Programm entworfen und geprobt.

Es begann mit einer gegenseitigen Vorstellung der BrieffreundInnen vor der Kamera.
Natürlich interessierten die Hobbies. Doch auch die Frage nach dem Besuch der
weiterführenden Schule in Thailand (Highschool) war wichtig (bleibt doch dadurch eine
größere Chance, weiterhin Email – Kontakt zu halten).
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Thailand-Video-Konferenz_03

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Die Anspannung war hoch auf beiden Seiten, sodass mancher nicht mehr erinnerte,
was man hatte sagen und fragen wollen. Auch die Faszination, einen fernen
Brieffreund so nah und aktiv zu erleben, war groß. Dies zeigte sich in der ganz
besonderen Stimmung in der Klasse:

Alle!!! verhielten sich zwei Stunden ruhig, konzentriert, gespannt, voll bei der Sache,
freuten sich über die netten und witzigen Kommentare und Aussagen der
AustauschpartnerInnen. Da wurde herzhaft gelacht, gewunken, geklatscht, gejubelt,
über Handzeichen wurden „Herzchen“ per Bildschirm versendet und...

Gerne wollten unsere SchülerInnen hören, wie ihre PartnerInnen in Thailand ihren
deutschen Namen aussprachen – auch diese Bemühungen der thailändischen
SchülerInnen wurden mit allgemeinem Jubel und Klatschen anerkannt.

Zwischendurch huschte mehrmals ein süßer Hund der Schule über den Bildschirm,
der von den thailändischen Kindern auch zum Winken animiert wurde.
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Die thailändischen SchülerInnen hatten heute einen Ausflug zum Baden und zum
Markt gemacht. Jede/r hatte etwas Geld von dem Sponsorenlauf erhalten und konnte
sich eine Kleinigkeit davon kaufen. So bedankten sich die SchülerInnen für die
Geschenke und zeigten diese auch stolz (zum Beispiel eine Armbanduhr, kleine
Kopfhörer, ein paar Turnschuhe oder ein Fernlenkauto).
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Thailand-Video-Konferenz_06

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Nach der gegenseitigen Kontaktaufnahme und Vorstellungsrunde führten beide
Klassen abwechselnd ihr Programm auf. Es wurden Lieder gesungen,
Tänze aufgeführt und die Begrüßungsrituale der thailändischen bzw. deutschen
Bevölkerung vorgeführt und versucht nachzugestalten.

Unsere Klasse sang den schönen mehrstimmigen Kanon Viel Glück und viel Segen
auf all Deinen Wegen
. Drei Paare legten anschließend einen Walzer aufs Parkett.

Zum Schluss konnte ein Schüler im Namen der Klasse stolz von unserem
Sponsorenlauf und der erlaufenen Summe von ca. 100.000 Bath (2341 Euro!!!!)
berichten.
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Und damit ermöglichte die 6.1 den Kindern der Partnerschule Gewaltiges:

Die Schule entschied, mit diesem Geld eine weiter führende Klasse zur Highschool
einzurichten, d.h. den Anbau eines weiteren Klassenraumes sowie die Einstellung
weiterer LehrerInnen.

Das bedeutet:

Die jetzigen SchülerInnen erhalten die einmalige Gelegenheit, in Sangkhlaburi
zu bleiben und dort die Schule fortzuführen. Es öffnet sich ihnen die Tür, nicht nur
6 Jahre Grundschule, sondern 4 weitere Highschool-Jahre in Thailand zu verbringen.
Dies ermöglicht ihnen wiederum, die thailändische Staatsangehörigkeit zu erhalten.
Damit nun ist auch für sie der Arbeitsmarkt geöffnet und das bedeutet Lebensqualität.

Freude und auch Glück waren spürbar in diesem Raum und manchmal auch ein
„Gänsehautgefühl“. Wir alle erlebten, dass es eben ein besonderer Kontakt war,
über viele tausend Kilometer entfernt.
Trotz aller Unterschiede wurden auch Gemeinsamkeiten deutlich:

Beide Seiten waren aufgeregt und fröhlich, kommunizierten miteinander und lachten
zeitweise wild durcheinander. Sie steckten sich gegenseitig an mit ihrer Fröhlichkeit
und wollten die Telefonschaltung und den Kontakt nicht abbrechen lassen.

Als die beiden Lehrerinnen, Frau Dziobek und „Didi“, das Ende ankündigten,
ertönte auf beiden Seiten ein lautes einstimmiges „NO NO NO“.

Eine letzte Frage wollte unsere Klasse dann doch noch klären. Die SchüleInnen in
Thailand machten während der Videokonferenz immer wieder ein bestimmtes
Handzeichen (es ist auch auf dem Foto zu sehen) und eine Schülerin der 6.1 traute
sich letztendlich zu fragen, welche Bedeutung dieses Handzeichen habe.
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„Wir möchten Euch treffen“, so die Antwort.
Spontan schossen 56 Hände in die Höhe – auch so kann man sich verständigen!

Ein schönes Finale!

Doch einige Minuten später erleuchtete -unerwartet - der große Bildschirm erneut auf,
dazu ein Telefonklingen und der Hinweis „Didi ruft auf Skype an“.
Die 6.1 war außer sich vor Freude. Da hatten wohl einige SchülerInnen in Thailand
den Computer erneut gestartet und winkten wieder in die Kamera.  

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Frau Dziobek bedanken.

Es war ein tief greifendes und besonderes Erlebnis, das sie uns durch ihr Engagement
ermöglicht hat. In Verbindungen mit dem Sponsorenlauf und der heutigen Übergabe
der Spende wird dieses uns allen sicher unvergesslich bleiben. 

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Claudia Bruns
(Klassenpflegschaftsvorsitzende)



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