Mathe-NW-Wettbewerb 2012

Das Runde musste in das Eckige - Sieg für die 7.3

 

Mathe-NW-Wettbewerb-2012


Siebenmal aufs Tor geschossen und sieben Treffer! Diese erfreuliche Bilanz war für
Jochen Ruhnow, Fußball-Fan, Sportlehrer und Vorsitzender der Fachkonferenz
Mathematik aber nur ein erfreulicher Nebeneffekt, denn es ging um etwas Anderes.
Der in diesem Jahr erneut von der Gustav-Heinemann-Schule für den 7. Jahrgang
veranstaltete „Wettbewerb in Mathematik und Naturwissenschaften“ motivierte die
Nachwuchstüftler ein Ei so zu verpacken, dass es überhaupt einen Torschuss
unbeschadet überstehen möge.

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Sicher ist sicher, hatten sich die meisten Klassen gedacht und das Ei so sorgfältig
gepolstert und solide verpackt, dass es problemlos ein Elfmeterschießen im WM-Finale
hätte überstehen können. Die Verpackungen waren nicht schön, aber robust.
Umso bedauerlicher schien es, dass die wahrhaft künstlerischen Drapierungen mittels
kleiner Schaschlikspieße und bunter Flechtungen, die die Klasse 7.4 ersonnen hatte,
der Schussgewalt eines Jochen Ruhnow nicht standhalten konnten. Leider erging es
der 7.5 auch nicht anders, auch der Inhalt deren filigranen Konstrukts musste von der
Torlinie gewischt werden.

Natürlich waren die Mädchen und Jungs betrübt, aber Patrick aus der 7.5 wusste
sich zu trösten: „Ich weiß ganz genau, dass wir die Aufgabe 2 richtig gelöst haben.“
Denn die  Bastelei rund ums Ei war einer Reihe von anspruchsvollen Rechen- und
Logikaufgaben vorgeschaltet worden. Ein Stichwort sei hier genannt: Der verflixte
Würfel!

Mathe-NW-Wettbewerb-2012

Sieben Klassen hatten je zwei Experten, männliche und weibliche, in diesen
Wettbewerb für kluge Köpfe geschickt. Hintergrund ist die Idee, auf nahezu
spielerische Weise Mädchen und Jungen für die Fachbereiche zu interessieren.
Denn in diesen werden die bedeutendsten Innovationen stattfinden, die sowohl
die gesellschaftliche Entwicklung als auch das Arbeitsplatzangebot von morgen
beeinflussen werden. Eine Jury aus zwei Lehrerinnen und zwei Lehrern bewertete anschließend die Leistungen der Teams. Unterdessen durften die SchülerInnen an
einer besonderen Veranstaltung teilnehmen. Wie bereits in 2011 ließ sie der
renommierte Prof. Dr. Ferdi Schüth vom Max-Planck-Institut für Kohlenforschung an
einer naturwissenschaftlichen Experimentalstunde teilhaben, die nicht nur dadurch
begeisterte, dass der Professor Gummibärchen und Honigsmacks explodieren ließ.

Mathe-NW-Wettbewerb-2012

Von derlei Experimenten aus Schüths Trickkiste der Naturwissenschaften aufgewühlt,
sahen die Kids gespannt der Prämierung der Gewinnerteams entgegen. Begleitet vom
frenetischen Applaus der Klassenkameraden erfuhr die 7.3, dass sie gewonnen hatte.
Marita Münstermann gratulierte Marco Schmitz, Lars Wittig, Tineke Purr und Lea Weber
(Ersatz: Sophie Steiner und Hüseyin Bektas) für eine großartige Leistung.
Zweite wurde die Klasse 7.7. Hier hatten Dirk Göbbels, Cedrik Zahn, Isabel Mierswa
und Paulina Berstermann (Ersatz Shilini Corera) die Punkte eingeheimst. Der dritte
Rang ging an das Team der Klasse 7. 5 zu dem Patrick Haase, Laura Niewiera, Jana
Baccus und Kai Szemkus sowie Denis Robeck und Oscar Moraing gehörten.
Alle Gewinnerteams erleben bald einen Tag im Max-Planck-Institut und die Sieger-
Klasse darf sich auf einen Museumsausflug freuen.

 

Text: Petra Unland

Fotos: Christian Uebing

 

Presse:

Pfeil zur Strukturierung von InhaltenWAZ: "Mathe-und Naturwissenschaftswettbewerb", 05.10.2012



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