Suchtprävention 2022

Theaterstück an der GHS zur Internetsucht


Wie ‚Zocken‘ einsam macht
 

In Kooperation mit der Jugendberatungsstelle „Ginko-Stiftung“ finden in der Gustav-Heinemann-Schule regelmäßig Veranstaltungen statt, die sich mit verschiedenen Formen der Abhängigkeit von Drogen und Alkohol, aber auch mit psychischen Erkrankungen sowie und deren Folgen befassen.


Suchtprävention 2022 - Hammel, DetlefMit exzessiven Internetkonsum und dessen Folgen sah sich nun der 7. Jahrgang konfrontiert. In dem Theaterstück „Philotes“ wurde thematisiert, wie eine Freundschaft in die Brüche geht, weil einer der Freunde in die Online-Welt abtaucht und in dem Computerspiel „Philotes“ seine echten Freunde gegen virtuelle eintauscht. Sogar die neue Mitschülerin Laura, die ihn gut findet, interessiert ihn nicht. Der übertriebene Medienkonsum mit extremer Spieleaktivität isoliert den Jungen und nur mit großer Anstrengung kann verhindert werden, dass er völlig alleine ist.

 

Suchtprävention 2022 - Hammel, DetlefEmma aus der Klasse 7.7 fand die Inszenierung sehr spannend und lehrreich, weil sie gezeigt habe, wie Computersucht zu Streit mit den Eltern führt und schließlich zur Auflösung von Freundschaften. Nach der Vorstellung instruierte das Team von „Theater-Spiel“ Witten die Schüler*innen, ein eigenes kleines Theaterspiel zum Thema einzustudieren und dieses auch aufzuführen. Das gefiel Florian aus der Klasse 7.7 besonders gut, weil er dabei persönliche Erfahrungen habe miteinbringen konnte.

Schließlich unterstützte Norbert Kathagen gemeinsam mit Deike Kranz von der „Ginko-Stiftung“ in Mülheim die Schauspielgruppe aus Witten bei der Beantwortung von Fragen im Nachgespräch.
 

 

 

Text: Petra Unland
Fotos: Detlef Hammel


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